Erfolg blieben aus

Müller-Milch zieht sich aus dem US-Markt zurück

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Die Produktionsstätte der Gruppe in Batavia wurde verkauft.

Luxemburg/Fischach - Auf ganzer Linie gescheitert: Die Großmolkerei Müller-Milch erklärt ihren Ausflug auf den US-Markt für gescheitert und zieht sich vom amerikanischen Markt zurück.

Die Großmolkerei Müller-Milch ist mit ihrem Ausflug auf den US-Markt gescheitert: Die Joghurt-Produktionsstätte in Batavia im US-Bundesstaat New York sei an Dairy Farmers of America verkauft und das Joint Venture mit dem US-Lebensmittelmulti Pepsico beendet worden, teilte die Unternehmensgruppe Theo Müller in Luxemburg mit.

„Leider hat sich das US-Geschäft aufgrund des sehr herausfordernden Marktumfeldes nicht unseren Erwartungen entsprechend entwickelt“, erklärte Müller-Chef Ronald Kers. Über den Schritt berichtete auch die „Lebensmittel Zeitung“.

Demnach lag der Marktanteil des Joint Ventures Müller Quaker Dairy laut Nielsen zuletzt lediglich bei etwas über einem Prozent. Müller-Chef Kers sprach von einem positiven Feedback der Kunden. Künftig werde die Unternehmensgruppe ihre Marktposition international weiter ausbauen.

„Wir werden unser Unternehmen langfristig durch Investitionen in das Wachstum bestehender Geschäftsfelder und durch Akquisitionen weiterentwickeln, unter anderem durch die Übernahme des Trinkmilchgeschäfts der britischen Dairy Crest.“ Die britische Kartellbehörde hatte im Oktober grünes Licht für das Geschäft gegeben.

dpa

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