Müllermilch will Mehrheit an Nordsee

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Müllermilch will Merhheit an Nordsee.

Aretsried - Der Molkerei-Unternehmer Theo Müller strebt die Mehrheit an der Fischrestaurant-Kette Nordsee und an Feinkostherstellern wie Homann und Nadler an.

Ein Sprecher des Unternehmens im schwäbischen Aretsried (Landkreis Augsburg) bestätigte am Mittwoch einen Bericht der “Financial Times Deutschland“ über die geplante Anteilsaufstockung. Weitere Angaben wollte er jedoch nicht machen. Die angestrebte Aufstockung der Beteiligung Müllers am Investmentunternehmen International Food Retail Capital (IFR) auf mehr als 50 Prozent ist bereits beim Bundeskartellamt angemeldet. Auch ein Sprecher von Heiner Kamps bestätigte den geplanten Ausbau der Beteiligung.

Dabei handele es sich aber nur um eine leichte Erhöhung um etwa 3 Prozent auf gut 50 Prozent. “Das ändert nichts daran, dass derjenige, der die Gesellschaft leitet, Herr Kamps ist“, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur dpa. Müller und Kamps seien bereits seit Jahren maßgeblich an der IFR beteiligt. “Beide sind seit Jahren Partner, im Tagesgeschäft ändert sich nichts“, unterstrich der Sprecher. Anlass für die leichte Aufstockung sei, dass eine Bank aus dem Gesellschafterkreis von IFR ausscheide.

Zu leichten Verschiebungen bei den Anteilen könne es immer wieder einmal kommen. Der ehemalige Großbäcker Heiner Kamps bündele unter der Dachgesellschaft IFR seit Jahren einen neuen Lebensmittelkonzern mit einem anvisierten Umsatz von 1,5 Milliarden Euro, hieß es in der Zeitung. Die jetzt angekündigte Aufstockung der Müller-Anteile soll den Angaben zufolge durch die Umwandlung von Vorzugs- in Stammaktien erfolgen. Dadurch werde die Kapitalstruktur der Holding verbessert, was die Voraussetzung für weiteres Wachstum sei.

dpa

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