Müllsünder Wal-Mart muss Millionen zahlen

Bentonville - Kalifornien bittet Wal-Mart richtig zur Kasse. Grund: Der weltgrößte Einzelhändler hat mächtig Schmutz gemacht. Es ist das Ende eines jahrelangen Streiks.

Der weltgrößte Einzelhändler Wal-Mart muss wegen Umweltverschmutzung eine satte Strafe zahlen. Die falsche Entsorgung von Müll kostet das Unternehmen aus Bentonville in Arkansas insgesamt gut 27 Millionen Dollar. Angestellte hatten giftige Produkte wie Nagellack oder Reinigungsmittel in den normalen Abfall geworfen.

Mit der Strafzahlung endete ein jahrelanger Streit zwischen dem Staat Kalifornien und dem Konzern. Wal-Mart versicherte am Montag, dass die Probleme längst abgestellt seien. “Diese Vorfälle sind vor mehr als vier Jahren passiert“, sagte die Konzernverantwortliche Phyllis Harris. Heutzutage würden die Mitarbeiter entsprechend geschult. Ein Teil der Summe kommt direkt Umweltprojekten zugute. Wal-Mart arbeite eng mit dem Staat Kalifornien zusammen, sagte Harris. Der Einzelhandelsriese ist einer der größten Arbeitgeber der Welt mit alleine in den USA 1,4 Millionen Angestellten.

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