Mutiges Signal - ein Kommentar zur Jobmaschine VW

Kassel. Erst kürzlich kündigte SMA an, 1000 Zeitarbeiter zu entlassen. Nun gute Nachrichten aus Baunatal: Volkswagen sucht händeringend Metall- und Elektro-Facharbeiter für die Produktion. Ein Kommentar.

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Wie immer es auch kommen mag, ob Hunderte Leiharbeiter von SMA zu Volkswagen wechseln oder ob andere Beschäftigte in der Region den Sprung zum Autobauer wagen – so oder so wird es mehrere Hundert neue Arbeitsplätze bei Volkswagen geben. Das ist die gute Nachricht.

Martina Wewetzer, Leiterin der HNA-Wirtschaftsredaktion

Ob E-Antrieb, Hybrid oder Doppelkupplungsgetriebe: Europas größter Autobauer rüstet sich mit innovativen Produkten für die Zukunft. Und alles, was bislang nur in Studien und Ankündigungen veröffentlicht wurde, wird nun über die Zahl der neuen Arbeitsplätze in der Region spürbare Realität. Das Werksmanagement von VW setzt damit ein mutiges Signal, vor allem für jene, die vor lauter Krisenrhetorik nur noch schwarzsehen. Ebenso gut könnte der Autobauer auch zaghaft abwarten, was die Konjunkturprognosen für die kommenden Monate orakeln.

Natürlich wäre es schön, wenn von diesen Jobs möglichst viele SMAler profitieren könnten. Wenn nicht, kommt aber vielleicht ein Job-Karussell in Gang und viele bekommen so neue Arbeit.

Von Martina Wewetzer

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