Nach Opel-Deal: Steuerentlastungen für Firmen

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Die „Sanierungsklausel soll zukünftig weniger scharfe Auflagen enthalten.

Berlin - Die angestrebte Rettung des Autobauers Opel durch einen Investor hat weitere Steuerentlastungen für Unternehmen zur Folge.

Die Vorgaben für eine Übernahme von Firmen, die Sanierungsfälle sind, werden jetzt nochmals gelockert, wurde am Mittwoch in Koalitionskreisen in Berlin bestätigt. So soll die “Sanierungsklausel“ jetzt weniger scharfe Auflagen enthalten.

Das Rettungskonzept für Opel habe gezeigt, dass die bereits von SPD und Union gelockerten Regeln zur Verlustverrechnung im Falle einer Opel-Übernahme nicht gegriffen hätten, hieß es. Es handele sich aber nicht um eine “Lex Opel“, die ausschließlich für die Rettung des Autobauers durch den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna und russische Investoren gedacht sei.

Die gelockerte “Sanierungsklausel“ stehe allen Unternehmen zu. Die Mindereinnahmen für die Staatskassen erhöhten sich damit aber von 575 Millionen auf 900 Millionen Euro.

dpa

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