Auszeichnung für hervorragende Idee

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Preisverleihung der Intel ISEF: Carly Elizabeth Crump und Arne Hensel erhielten den Dudley R. Herschbach SIYSS Award, der den Besuch eines Seminars in Stockholm sowie den Besuch der Nobelpreisverleihung beinhaltet.Intel ISEF awards ceremony: Carly Elizabeth Crump and Arne Hensel were presented with the Dudley R. Herschbach SIYSS Award, which includes attendance of a seminar in Stockholm and also a place at the Nobel Prize awards ceremony.

Arne Hensel aus Borken hat im Mai am Intel International Science and Engineering Fair in Pittsburgh (USA) – einem internationalen Schülerwettbewerb – teilgenommen und gleich mehrfach Preise abgeräumt.

 Der 18-Jährige gehört damit laut der Stiftung „Jugend forscht“ zu den 24 besten Nachwuchswissenschaftlern der Welt.

Elektrochemisches Verfahren 

An dem Wettbewerb nahmen mehr als 1700 Jugendliche aus über 70 Ländern teil. Hensel hatte die ISEF-Jury mit einem elektrochemischen Verfahren zur Herstellung nanoporöser Oberflächen überzeugt. In seinen Wettbewerbsbeitrag hatte er die Möglichkeit untersucht, in Nanostrukturen leuchtfähige organische Substanzen einzubringen. Sein Verfahren könnte zur effizienteren Produktion von organischen Leuchtdioden oder Membranen für Brennstoffzellen beitragen. Für diese herausragende Forschung erhielt er den ersten Preis im Fachgebiet Chemie sowie weitere hochdotierte Auszeichnungen.

Physikwettbewerb

Erst im vergangenen Jahr war Hensel beim internationalen Physikwettbewerb „IYPT“ erfolgreich. Er war dort mit einem Team der besten jungen Physiker aus Deutschland vertreten und holte die Silbermedaille. Zudem war der Nachwuchswissenschaftler Landessieger bei dem Wettbewerb „Jugend forscht“ und einer der besten beim Tag der Mathematik. Auch am Bundeswettbewerb Jugend debattiert nahm er teil. „In der Physik steckt das Potenzial, die Welt zu beschreiben“, hat der Borkener einmal gesagt. In seiner Freizeit fährt er gern Rad oder spielt Schlagzeug, denn er spielt in mehreren Bands. Mit Sondergenehmigung des Hessischen Kultusministeriums durfte Arne Hensel sein Abitur an der Theodor-Heuss-Schule in Homberg bereits vor seiner Reise in die USA ablegen – er absolvierte es mit der Note 1,0 und studiert inzwischen Physik.

NH

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