Naturkatastrophen: 155 Milliarden Euro Schaden

Genf - Naturkatastrophen haben nach Angaben des Rückversicherers Swiss Re im vergangenen Jahr weltweit Kosten von 155 Milliarden Euro verursacht. Die Zahl der Toten habe sich im gleichen Zeitraum von 15.000 auf 304.000 erhöht.

Der wirtschaftliche Schaden sei damit etwa dreimal so groß gewesen wie im Vorjahr, teilte das in Zürich ansässige Unternehmen am Dienstag mit. Die Zahl der Toten habe sich im gleichen Zeitraum von 15.000 auf 304.000 erhöht. Allein beim Erdbeben in Haiti seien 222.000 Opfer zu beklagen gewesen, 56.000 bei der Hitzewelle in Russland und 6.200 bei Überschwemmungen in China und Pakistan. Rund 43 Milliarden Dollar (30,6 Milliarden Euro) der durch größere Katastrophen verursachten Kosten wurden Swiss Re zufolge von Versicherungen gedeckt - 60 Prozent mehr als 2009.

Allein zwölf Milliarden Dollar (8,5 Milliarden Euro) seien im Jahr 2010 durch die Erdbeben in Chile und Neuseeland angefallen. Angesichts der jüngsten Erdbeben in Japan und Neuseeland werden Swiss Re zufolge in diesem Jahr voraussichtlich wieder hohe Belastungen auf die Branche zukommen.

Erdbeben in Haiti: Tausende Tote befürchtet

Das Beben hat großes Leid über Haiti gebracht © ap
Unter den Trümmern werden immer noch zahlreiche Verletzte und Opfer geborgen. © dpa
Ein Erdbebenopfer schreit vor Schmerzen. Der Mann soll von einem Truck in ein Flugzeug verlegt werden, um in ein Krankenhaus ausgeflogen zu werden. © ap
Der Tag nach dem Beben: Ein verletztes Mädchen liegt in Decken gehüllt auf der Straße. © ap
Ein Vater umklammert nach dem Erdbeben seinen Sohn. © ap
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Karibikstaat Haiti erschüttert. © ap
Zwei Kinder sitzen auf einem Bordstein. Staub und Schmutz kleben an ihrer Haut. © ap
Junge Frauen weinen, als ein kleines Mädchen aus den Trümmern gezogen wird. © ap
Ein Kind sitzt nackt auf der Straße. Die Passanten gehen vorbei. © ap
Ein junger Überlebender des Erdbebens erhält Erste Hilfe vom Roten Kreuz. © dpa
Ein verletztes Kind sitzt am Straßenrand in Port-au-Prince. © ap
Der siebenjährige Karim sitzt verletzt auf dem Schoß seiner Tante. Er wartet auf medizinische Behandlung. © ap
Weltweit beten Menschen für die Opfer des Erdbebens in Haiti. © ap
Etliche Häuser sind zerstört. Vor den Ruinen suchen Haitianer in den Trümmern nach ihren Angehörigen. © dpa
Es werden hunderte Todesopfer befürchtet. © ap
Bei dem schweren Beben wurden zahlreiche Häuser zerstört. © ap
Selbst das Krankenhaus in Haiti ist zerstört. © dpa
Das Erdbeben trifft besonders die Armen. © dpa
Der Karibik-Staat gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. © dpa
Das schwere Erdbeben der Stärke 7,0 hat den Karibikstaat schwer erschüttert. © dpa
Das Beben dauerte länger als eine Minute. Was blieb, war menschliches Elend. © dpa

dapd

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