KMW weitet Geschäft in Südamerika aus

39 neue Dingos für Afghanistan

kassel/München. Der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann (KMW/Kassel/München) hat einen neuen größeren Auftrag erhalten und weitet sein Südamerika-Geschäft aus. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, hat die Bundeswehr für ihren Afghanistan-Einsatz weitere 39 hochgeschützte Fahrzeuge des Typs Dingo geordert. Sie werden am Standort München gebaut und bis November ausgeliefert.

Zum Auftragswert machte das von der Kasseler Familie Bode kontrollierte Unternehmen keine Angaben. In Branchenkreisen ist von 28 Millionen Euro die Rede. Der Dingo 2 ist auch bei fünf Nato-Partnern im Einsatz. Bislang wurden fast 1000 Fahrzeuge dieses Typs gebaut.

Unterdessen hat KMW auch eine eigene Tochtergesellschaft in Brasilien gegründet. Dort soll ein Entwicklungs-, Fertigungs- und Service-Zentrum entstehen, um den brasilianischen Markt, aber auch benachbarte Staaten zu bedienen. Brasilien hat unlängst 270 schwere Kampfpanzer des Typs Leopard 1 von der Bundeswehr gekauft, die im KMW-Werk Kassel aufwändig modernisiert werden.

Gleichzeitig geht KMW mit der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) eine enge Kooperation in Brasilien ein. Gemeinsam wollen sich die beiden Unternehmen um die Modernisierung von zunächst 350 US-Transportpanzern des Typs M113 bewerben

KMW beschäftigt weltweit gut 3400 Mitarbeiter, davon 1500 in Kassel. (jop)

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