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Neuer Pflegeberuf: Drei Viertel der Auszubildenden weiblich

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Pflege
Die Statistik zeigt, dass der größte Anteil der im letzten Jahr begonnenen Auszubildenden für den Beruf zur Pflegefachkraft weiblich ist. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Seit Beginn 2020 gibt es in Deutschland die Ausbildung zu Pflegefachfrau oder Pflegefachmann. Von den im letzten Jahr Gestarteten ist der größte Anteil weilblich. So die Statistik.

Wiesbaden - Rund 56.300 Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr eine Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann begonnen. Das sind fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden auf Basis der endgültigen Zahlen mitteilte. Seit Anfang 2020 ist in Deutschland eine Ausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann möglich.

Statistik

Der weitaus größte Teil der Auszubildenden, die letztes Jahr gestartet sind, war den Angaben zufolge weiblich. Ihr Anteil lag - wie im Vorjahr - bei 76 Prozent. Der Statistik zufolge ist fast jede fünfte Ausbildung im vergangenen Jahr erst im Alter ab 30 Jahren aufgenommen worden, sieben Prozent der Ausbildungen wurden 2021 sogar erst im Alter ab 40 Jahren begonnen.

Der neue Beruf soll die Arbeit in der Pflege attraktiver machen und dem Fachkräftemangel begegnen. In der Ausbildung werden die bisher getrennten Ausbildungen zu Gesundheits- und Krankenpflegern, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern sowie Altenpflegern zusammengeführt. So soll der Wechsel zwischen Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege erleichtert und den Pflegefachkräften ein breiteres Tätigkeitsfeld eröffnet werden. dpa

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