Niedrige Depotkosten steigern die Rendite

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Anleger sollten ihre Depotkosten im Blick behalten. Foto: Jens Schierenbeck

Mehr als 140 Euro kann ein Depot pro Jahr kosten. Das hat "Finanztest" herausgefunden. Das sind Kosten, die die Rendite schmälern. Eine Wechsel zu einer Direktbank ist in dem Fall eine gute Überlegung.

Berlin (dpa/tmn) - Ein Depot kann teuer sein. Selbst wer es das ganze Jahr nicht anrührt, zahlt bei Filialbanken für mittelgroße Depots oft über 50 Euro, für große Depots über 140 Euro pro Jahr, wie die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 7/2015) berichtet.

Wer hohe Depotkosten zahlt, für den kann sich ein Wechsel zu einer Direktbank, die die Wertpapiere kostenlos aufbewahrt, lohnen. Denn geringe Kosten bei der Geldanlage steigern die Rendite.

Die Experten der Stiftung Warentest rechneten die Gebühren für zwei Musterdepots durch. Das große Musterdepot enthielt beispielsweise 11 Positionen. Pro Jahr wurden sechs Aufträge zwischen 6000 und 12 000 Euro ausgeführt. Hier kostete das teuerste Filialdepot fast 1030 Euro, das günstigste knapp 200 Euro. Billiger waren die Onlinedepots: Das teuerste kostete zwar auch knapp 1000 Euro, das günstigste allerdings nur 30 Euro.

Wechselwillige sollten sich aber gut informieren: Manchmal sind Depots an Bedingungen geknüpft wie zum Beispiel ein bestimmtes Mindestdepotvolumen. Wer häufig handelt, sollte sich einen Anbieter mit pauschalen Orderkosten suchen. Anleger, die nicht zu einer Direktbank wechseln, sondern ihrer Filialbank treubleiben möchten, sollten sich fürs Onlinebanking freischalten lassen und Aufträge selbst am Rechner ausführen. Das spart Geld, ist zumeist aber nicht ganz so attraktiv wie ein Wechsel des Anbieters.

Test der Stiftung Warentest (kostenpflichtig)

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