Erfolgsreiche Vesion für Smartphones

Nintendo-Aktie steigt nach Erfolg von "Pokemon Go"-App

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"Pokémon Go" ist das erste Spiel von Nintendo für Smartphones.

Tokio - Der große Erfolg eines "Pokemon"-Spiels für Smartphones hat die Aktie des Spiele-Konzerns Nintendo am Montag um rund ein Viertel hochgetrieben.

Update vom 15. Dezember 2016: Am heutigen Donnerstag erscheint "Super Mario Run" für Apple-Geräte. Nach "Pokemon Go" könnte es für Nintendo der zweite große App-Hit des Jahres 2016 werden. Wir haben bereits zusammengefasst, was Sie zu "Super Mario Run" für iPhone, iPad und iPod Touch wissen müssen.

Das Papier war in den vergangenen Monaten wegen Zweifeln an Nintendos Geschäftsmodell mit dem Fokus auf Spielekonsolen unter Druck geraten. Nun legte es in Tokio um 24,52 Prozent zu.

"Pokémon Go" ist erst seit wenigen Tagen in den USA, Australien und Neuseeland verfügbar, in Europa soll es in Kürze folgen. Es wird im Freien gespielt und nutzt die realen Standortdaten der Spieler. Ziel ist es, Pokemon-Monster-Figuren zu fangen, die auf dem Smartphone-Display in die reale Umgebung eingebettet sind.

Die App, die Nintendo zusammen mit der ehemaligen Google-Tochter Niantic Labs entwickelte, hat einen wahren Ansturm auf die Server der Unternehmen ausgelöst. Am Wochenende musste Nintendo die weltweite Einführung des Spiels bremsen, um die Belastung auf die Server in den Griff zu bekommen. Unterdessen warnten Sicherheitsexperten davor, sich aus Ungeduld auf Umwegen die App zu verschaffen. Wer sie am Google Playstore vorbei auf sein Android-Smartphone lädt, laufe Gefahr, eine mit einem Trojaner verseuchte Software zu installieren, berichtete die Firma Proofpoint.

"Pokémon Go" ist das erste Spiel von Nintendo für Smartphones. Der Traditionsanbieter machte bisher seine Spiele nur auf den eigenen Konsolen verfügbar. Da der Absatz der Geräte sinkt, schrieb Nintendo zuletzt häufig Verluste. Niantic hatte bei Google bereits das Spiel "Ingress" entwickelt, bei dem man um virtuelle Portale in realer Umgebung kämpft.

dpa

Niantic-Chef zu abgebremster Markteinführung

Warnung von Proofpoint

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