K+S-Hausdüngersparte soll an Triton gehen

Nur noch ein Bieter für Compo

Kassel. Bei dem geplanten Verkauf der Hausdüngersparte des Kasseler K+S-Konzerns Compo ist Kreisen zufolge nur noch der Finanzinvestor Triton im Rennen. Derzeit verhandeln die beiden Parteien über den Kaufpreis, der sich auf rund 200 Millionen Euro belaufen soll. Eine Vereinbarung über den Compo-Verkauf soll bevorstehen, hieß es weiter. Ein K+S-Sprecher erklärte lediglich, dass das Geschäft – wie geplant – bis Anfang Juli über die Bühne gehen solle.

Zuvor hatte die „Financial Times Deutschland“ (FTD) berichtet, dass der zuletzt noch im Rennen befindliche israelische Konzern ICL ausgestiegen sei. Nach Informationen der Zeitung waren mehrere Bieter nur an einem Teil von Compo interessiert, während K+S die Sparte als Ganzes losschlagen will. Compo mit Sitz in Münster beschäftigt 1100 Mitarbeiter und setzt rund 400 Mio. Euro im Jahr um.

Kerngeschäftsfelder im Blick

Wie berichtet, will sich K+S künftig auf seine Kerngeschäftsfelder Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz konzentrieren. Beim Salz sind die Kasseler weltweit die unangefochtene Nummer eins, bei Kali nach der russischen Gruppe Silvinit-Uralkali, PCS (Kanada), Belaruskali (Weißrussland) und Mosaic (USA) die Nummer fünf. Mit der Inbetriebnahme eines geplanten, rund 1,8 Milliarden Euro teuren Kali-Bergwerks in Kanada könnte K+S in einigen Jahren auf Rang vier oder drei der Weltrangliste vorrücken. (dpa)

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