Von Nordhessen in die ganze Welt

Betriebswirtin mit Erfahrung: Seit dem Jahr 2009 steuert Julia Esterer als Geschäftsführerin die operativen Abläufe des Familienbetriebs. Zuvor arbeitete sie in der Marketingabteilung eines großen Autokonzerns.

Es gilt als das wichtigste Ereignis in der Mineralölbranche, und es findet in Kassel statt. Vom 27. bis 29. September treffen sich dort in den Messehallen mehr als 3800 Fachbesucher aus 40 Nationen zur Expo Petrotrans. „Es gibt keine andere Veranstaltung, wo sich mehr Fachleute der Branche treffen“, sagt Julia Esterer. Sie ist Geschäftsführerin der Firma Dr. Ing. Ulrich Esterer GmbH & Co. KG, die auf die Herstellung von Straßentankwagen und Fahrzeugen zur Flugfeldbetankung spezialisiert ist.

Mit 150 Mitarbeitern stellt die Firma an ihrem Standort im nordhessischen Helsa jährlich 300 Spezialfahrzeuge her. Die werden von Nordhessen aus in die ganze Welt geliefert. Die Kunden sitzen in Russland oder auf den Philippinen, im Nahen Osten und in Ghana. Das ist auch der Grund, warum jedes Fahrzeug anders ausgestattet ist. Zähler und Messanlagen, Fahrgestelle und Filter können je nach Nationalität und Auftraggeber variieren.

Das Unternehmen produziert dennoch in einer getakteten Fließfertigung. „Wir arbeiten mit vormontierten Einheiten für die Endmontage, und mit standardisierten Abläufen. Das und die Entwicklung einer variablen Trägerstruktur mit Lochmuster ermöglicht einen standardisierten Aufbau trotz individueller Produktion“, sagt die Betriebswirtin.

Für die Mitarbeiter und Auszubildenden wurde ein Trainingscenter eingerichtet, wo sie einen verschwendungsfreien Fertigungsprozess und ihren persönlichen Anteil daran kennen lernen. Das Engagement und die Zufriedenheit der Mitarbeiter trägt dazu bei, den Produktionsprozess weiter zu optimieren. Zur Zufriedenheit der Kunden: Sie erhalten baugleiche Fahrzeuge und profitieren von einer exzellenten Qualität, egal ob es um Straßentankwagen oder Flugfeldbetankung geht.

Esterer gehört zu den Weltmarktführern in der hart umkämpften Branche. Deutsche Ingenieurskunst stehe im Ausland hoch im Kurs, so die Geschäftsführerin. In den letzten Jahren hat die Geschäftsleitung alle Produktionsstandorte konsolidiert und am Standort Helsa 4,5 Millionen Euro investiert. „Wir sind vom Standort Nordhessen überzeugt“, sagt Julia Esterer. ZIP L

E Internet: www.esterer.de

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