Starker Dollar drückt

Ölpreise geben weiter nach

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Heizöl-Lieferung: Der starke Dollar drückt die Ölpreise nach unten. Foto: Patrick Pleul

Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben am Freitag weiter nachgegeben. Am Markt wurde vor allem der starke Dollar als Belastungsfaktor genannt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 46,16 US-Dollar.

Das waren 33 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung fiel um 43 Cent auf 44,99 Dollar.

Der US-Dollar, zu dem Rohöl an den Ölmärkten in aller Regel gehandelt wird, hat weiter Rückenwind. Seit der Ankündigung von US-Notenbankchefin Janet Yellen vom Donnerstag, dass die Leitzinsen in den USA bald steigen könnten, hat die US-Währung zu vielen anderen Devisen weiter zugelegt.

Der Dollar-Index, der den Greenback ins Verhältnis zu den wichtigsten Währungen setzt, liegt zurzeit auf dem höchsten Stand seit dem Jahr 2003. Ein starker Dollar verteuert Rohöl für viele Nachfrager und lastet deshalb auf den Preisen.

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