Offene Immobilienfonds: Nummer eins bei privaten Anlegern

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Offene Immobilienfonds verzeichneten im ersten Quartal 2016 den höchsten Zufluss bei den Publikumsfonds. Foto: Arne Dedert

Private Anleger bevorzugen derzeit vor allem offene Immobilienfonds. Andere Publikumsfonds verzeichneten kleinere Zuflüsse - oder auch Abflüsse. Für die meisten Neugeschäfte in der Branche sind jedoch andere Fonds verantwortlich.

Berlin (dpa/tmn) - Offene Immobilienfonds sind bei privaten Geldanlegern beliebt. Einige nehmen zwar vorübergehend keine neuen Gelder an. Dennoch lagen sie im ersten Quartal 2016 mit Zuflüssen von 2,3 Milliarden Euro bei den Publikumsfonds in Deutschland vorne.

Nach Angaben des Fondsverbands BVI war dies seit dem Jahr 2010 das stärkste Ergebnis für das erste Quartal. Damals gab es im Neugeschäft der offenen Immobilienfonds einen Zuwachs von 3,2 Milliarden Euro.

An zweiter Stelle bei den Publikumsfonds standen Mischfonds. Sie sammelten im Neugeschäft von Januar bis März 2,2 Milliarden Euro ein. Aktienfonds verzeichneten hingegen Abflüsse von 1,9 Milliarden Euro.

Den größten Zuwachs gab es im ersten Quartal 2016 bei Spezialfonds, in denen die institutionellen Anleger investieren. Sie sammelten 26,8 Milliarden ein und waren damit in erster Linie für die Neugeschäfte der deutschen Fondsbranche verantwortlich. Insgesamt gab es dort im ersten Quartal Zuwächse in Höhe von 28,1 Milliarden Euro.

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