Der Weg zur optimalen Energiebilanz

Photovoltaikanlage auf dem Firmendach: Mit Nennleistung von 350 kW peak reicht die ins Stromnetz eingespeiste Strommenge aus, um den Bedarf des Betriebes in Fertigung und Verwaltung zu mehr als 100 Prozent zu decken. (Foto: nh)

Holzbau Kühlborn in Spangenberg ist immer auf der Suche nach Innovationen. „Wir wollen für die Anforderungen von morgen schon heute gerüstet sein und dieses Know-how an unsere Bauherren weitergeben“, sagt Geschäftsführer Klaus Kühlborn. Individuell geplante Einfamilienhäuser, Gewerbebauten im Niedrigenergiestandard oder Kindergärten und Schulen mit Wohlfühlklima gehören für den Holzbaubetrieb zum Alltag. Durch die Verwendung natürlicher Baustoffe leistet der Traditionsbetrieb einen Beitrag zum Thema nachhaltiges Bauen. Der Werkstoff Holz als nachwachsender Rohstoff bietet komfortable, flexible und schnelle Lösungen, und die Gewissheit, sich für einen wohngesunden Baustoff entschieden zu haben.

Eine Studie der Universität Graz hat diese gesundheitsfördernde Wirkung jüngst bewiesen. Wohnen und arbeiten in Holzbauten wirkt beruhigend und damit positiv auf das Herz-Kreislauf-System.

Damit auch bei der Herstellung der Wohlfühlhäuser auf nachhaltige Konzepte geachtet wird, beschreitet Holzbau Kühlborn hinsichtlich der Energiepolitik schon lange den Pfad der erneuerbaren Energien. Denn auch der kleinste Holzspan, der bei der Fertigung der Hauselemente im hauseigenen Sägewerk oder bei der Herstellung maßgefertigter Schreinerarbeiten anfällt, leistet seinen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und den Klimaschutz.

Sonne und Holz als Energieträger

Holzbau Kühlborn setzt bei der Versorgung der über 4500 Quadratmeter Hallen und Büros mit Wohlfühlwärme auf eine 200 kW leistende Holzspäne-Heizanlage. Über eine zentrale Absauganlage werden die Holzreste direkt an den einzelnen Arbeitsplätzen abgesaugt und in den Vorratsbehälter eingebracht. Eine saubere und vor allem Zeit sparende Lösung. Bei Bedarf werden sie mit einem höchstmöglichen Effizienzgrad verwertet.

Im Jahr 2008 hat sich der Betrieb auch dazu entschieden, auf den Dächern der Fertigungshallen insgesamt circa 2500 Quadratmeter Photovoltaik-Module für die eigene Stromerzeugung zu installieren. „Unseren gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen selbst zu decken, dieses wichtige Ziel, haben wir bereits erreicht. Das ist unser Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen“, hebt Kühlborn hervor. HKK L

E Internet: www.holzbau-kuehlborn.de

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