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Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau: Patienten profitieren von modernen Verfahren

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Überzeugt vom neuen Verfahren: Patientin Katharina Straßburg aus Berka/Werra (links) ist „positiv angetan“ vom neuen Verfahren. In der Mitte überprüft Oberarzt Crispin Först den Zustand der Patientin sowie die Einstellungen der Schmerzpumpe, rechts Sribislav Samolovac (Algesiologische Fachassistenz, frei übersetzt „Akutschmerz-Pfleger).

Die Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau gehört zum diakonischen Unternehmensverbund von Lichtenau e.V., dem größten Arbeitgeber im Werra-Meißner-Kreis mit circa 1200 Mitarbeitenden.

Bekannt ist die vielfach ausgezeichnete Fachklinik insbesondere für die Behandlung von Problemen in den Bereichen Schulter, Hüfte und Knie, die Abteilung für Wirbelsäulenorthopädie sowie das Zentrum für Tetra- und Paraplegie (ZfTP = Querschnittgelähmtenzentrum).

Doch ganz gleich um welche Beschwerden, Behandlungsmethoden und innovativen Entwicklungen es sich handelt, der diakonische Grundsatz „der Mensch steht im Mittelpunkt“ werde sich nicht ändern, sagt Matthias Adler, seit 1. Juli neuer Geschäftsführer der Klinik. Der 38-Jährige verweist darauf, dass man unter Berücksichtigung dieses Grundsatzes schon seit vielen Jahren immer wieder zahlreiche moderne Verfahren eingeführt habe, von denen „ausschließlich unsere Patienten profitieren“.

Aktuelle Highlights in der Patientenversorgung sind: Die ultraschallgesteuerte Regionalanästhesie (Betäubung der peripheren Nerven mit Lokalanästhetika unter Ultraschallsicht) mit dem Vorteil, dass eine Vollnarkose mit ihren potenziellen Gefahren und Komplikationen oft nicht notwendig ist. Dies führt zu einer größeren Kreislaufstabilität der Patienten und zur Vermeidung von Atemwegsreizungen. Gerade ältere Patienten beschreiben nach einer Vollnarkose gelegentlich eine Störung ihrer Denkund Merkfähigkeit sowie eine vorübergehende Verwirrtheit. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, direkt am Nerv einen Schmerzkatheter anzulegen, sodass auch nach dem Eingriff kontinuierlich Lokalanästhetika gegeben werden können. Somit muss der Patient weder Nebenwirkungen starker Schmerzmittel, noch anschließende Bewegungsschmerzen befürchten, wodurch eine schnellere Mobilisierung und Heilung möglich ist.

Weitere moderne Verfahren sind das optimierte Behandlungskonzept der Fast- Track-Chirurgie für Hüft- und Kniepatienten und die (konservative) multimodale Schmerztherapie für Patienten mit Rückenbeschwerden. Am Zentrum für Tetra- und Paraplegie arbeitet man unter anderem mit einem Exoskelett, mit dem eine robotergestützte Gangschulung für Menschen mit Querschnittlähmung möglich ist. Diese und andere Verfahren sind Indizien dafür, dass die Orthopädische Klinik nicht umsonst einen vielfach ausgezeichneten Ruf besitzt. (Text: Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau)

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