Osram wird zur Aktiengesellschaft

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Osram wird zur Aktiengesellschaft

München - Die Siemens-Lichttochter Osram hat eine zentrale Voraussetzung für den geplanten Börsengang erfüllt. Das Unternehmen wird zur Aktiengesellschaft.

Mit Eintrag ins Handelsregister des Amtsgerichts München vollzog das Unternehmen am Dienstag die Umwandlung der GmbH in eine Aktiengesellschaft (AG).

“Wir haben heute einen wichtigen Schritt in Richtung unserer angestrebten Eigenständigkeit gemacht“, teilte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Dehen mit. Sämtliche Aktien werden von der Siemens AG gehalten. Siemens will sein Traditionsunternehmen noch im Herbst mehrheitlich abgeben. Der Verkauf gehört zum radikalen Umbau, den Siemens-Chef Peter Löscher seinem Konzern verpasst.

Beim Börsengang der Lichttochter mit ihren 40 000 Mitarbeitern und 4,7 Milliarden Euro Jahresumsatz sollen sofort mehr als 50 Prozent der Anteile verkauft werden. Der Gesamtwert von Osram an der Börse könnte nach einer Einschätzung von Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser von Ende März bei einer Größenordnung von bis zu acht Milliarden Euro liegen. Osram firmierte bereits seit Jahrzehnten als eigenständige GmbH innerhalb des Siemens-Konzerns.

In der vergangenen Woche hatte der Aufsichtsrat die bisherigen Mitglieder der Geschäftsführung zu Vorstandsmitgliedern der AG bestellt. Vorsitzender des Vorstands ist Wolfgang Dehen. Klaus Patzak wurde zum Finanzvorstand bestellt. Martin Goetzeler hat als Mitglied des Vorstands die Rolle des Chief Operating Officer sowie des Arbeitsdirektors.

dpa

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