Paul Volcker

Geduld ist die große Erfolgsstrategie der Hobby-Fischer. Für den früheren US-Notenbankchef Paul Volcker zahlt sich seine Beharrlichkeit nun aus: Der passionierte Angler hat mit den US-Plänen die Großbanken zu beschränken einen der dicksten Fische seiner Karriere am Haken.

Als Vorsitzender von Obamas Wirtschaftsstab setzte der 82-Jährige sein langes Werben für rigorose Einschnitte in die US-Finanzwirtschaft und deren spekulative Anlagestrategien fort und stieß beim Präsidenten auf offene Ohren.

Schon als Notenbankchef hatte er sich als Sanierer bewiesen. Dem Mann aus New Jersey, der in Princeton und Harvard studiert hat, gelang Anfang der 80er-Jahre eine Stabilisierung des Dollars. Auch damals war das Finanzsystem aus den Fugen geraten: Nach der Ölkrise von 1973 hatte sich die Rezession im Land breit gemacht. Die Wende schaffte er unter anderem mit einer Hochzinspolitik, die ihm viel Kritik einbrachte. Aber Volcker bekam die Inflation in den Griff.

Nun muss der verwitwete Vater zweier Kinder wieder fest zupacken, damit ihm der Fisch nicht entwischt. Foto:dpa

Von Bastian Ludwig

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