Pflegeheimbetreiber Curanum räumt Fehler ein

München - Der Pflegeheimbetreiber Curanum hat nach einer Prüfung durch die Finanzaufsicht BaFin mehrere Fehler in seinen Jahresabschlüssen bekanntgegeben.

Unter anderem sei im Jahr 2005 ein Kredit in Höhe von 3,8 Millionen Euro an ein Vorstandsmitglied gewährt und nicht im Jahresabschluss erwähnt worden, teilte das börsennotierte Unternehmen am Montag in München mit. Außerdem wurde der Wert für Beteiligungen zu hoch angegeben.

Die Finanzaufsicht BaFin hatte die Fehler bei einer Prüfung der Jahresabschlüsse 2005 und 2006 festgestellt und das Unternehmen dazu verpflichtet, sie zu veröffentlichen.

An der Börse sorgte die Nachricht für schlechte Stimmung. Die Curanum-Aktie verlor zeitweise mehr als acht Prozent auf 2,80 Euro. Curanum betreibt nach eigenen Angaben 68 Einrichtungen und Pflegezentren und sieht sich damit als einer der führenden börsennotierten Pflegeheimbetreiber in Deutschland. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 257 Millionen Euro und einen Überschuss von 7 Millionen Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.