Plus im Lebenslauf: Freiwilligendienst beim Deutschen Roten Kreuz Schwalm-Eder

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Mit der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) sollen die personellen Lücken geschlossen werden, die in sozialen Einrichtungen durch den Wegfall des Zivildienstes entstanden sind. Auch das DRK Schwalm-Eder hält ab Oktober für Interessierte zahlreiche Angebote bereit.

Der BFD ist ähnlich aufgebaut wie das bewährte Freiwillige Soziale Jahr, steht allerdings Männern und Frauen aller Altersgruppen offen. Irgendwelche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da die Freiwilligen nur unterstützende zusätzliche Tätigkeiten verrichten und keine hauptamtlichen Fachkräfte ersetzen. In der Regel verpflichtet man sich für einen Zeitraum von 12 Monaten, man kann auch auf sechs Monate verkürzen oder auf höchstens 24 Monate verlängern.

Als Entlohnung gibt es bei 40 Arbeitsstunden/Woche ein monatliches Taschengeld von 500 Euro, in dem die Kosten für Verpflegung, Arbeitskleidung und Unterkunft enthalten sind – aber auch das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Menschen über 27 Jahre können auch in Teilzeit mit mehr als 20 Arbeitsstunden tätig werden.

Das DRK Schwalm-Eder bietet Einsatzmöglichkeiten in folgenden Bereichen:

  • Rettungsdienst: Vierwöchige Theorieausbildung zum Rettungshelfer, zwei Wochen Klinik-Praktikum, anschließend Einsatz im Rettungswagen. Führerschein Klasse B erforderlich. Einsatzbereiche: Rettungswachen Ziegenhain, Homberg, Melsungen, Fritzlar
  • Stationäre Pflege: Einsatz in den DRK Einrichtungen Seniorenzentrum Schwalmwiesen in Ziegenhain (95 Bewohner), Seniorenzentrum Kellerwald in Jesberg (60 Bewohner) und Seniorenheim Am Schwalmberg in Treysa (34 Bewohner)
  • Hausnotruf: Anschluss und Wartung der Hausnotrufgeräte, Verwaltung und Betreuung der Kunden, EDV-Kenntnisse und Führerschein B erforderlich
  • Menüservice: Warenannahme, wöchentliche Auslieferung der Tiefkühlmenüs im Schwalm-Eder-Kreis, tägliche Auslieferung der heißen Mittagsmenüs in Schwalmstadt und seinen Ortsteilen; Führerschein Klasse B erforderlich

„Für alle Freiwilligen soll der BFD ein sinnvolles Engagement sein,“ erklärt Kreisgeschäftsführer Manfred Lau. „Junge Menschen können sich beruflich orientieren, für ältere ist es vielleicht die Chance für einen Neubeginn.“ Man könne im Rahmen einer Auszeit etwas für andere Menschen tun, knüpfe dabei viele neue Kontakte und sammle prägende Erfahrungen. Interessierte sollten sich sofort bewerben, denn die Stellen sind schnell vergeben.

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