Porsche für Einsteiger verzögert sich

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Der Porsche 911 GT3. Ob es bald einen Porsche für Einsteiger gibt, steht noch in den Sternen. 

Hamburg - Porsche zögert mit dem Bau eines kleinen Einsteiger-Sportwagens. Die Entscheidung, ob das neue Modell überhaupt auf den Markt kommt, wird bald fallen.

“Es gibt keinen Beschluss, dieses Auto in Serie zu entwickeln“, sagte Porsche-Chef Matthias Müller der “Financial Times Deutschland“ (Montag) bei der Präsentation des neuen Modells 911 Carrera in der kalifornischen Kleinstadt Santa Maria.

“Die Entscheidung soll bald fallen, aber sie kann sich durchaus auch bis ins nächste Jahr hinziehen“, fügte Müller hinzu. Sollte sich Porsche für einen kleinen Zweisitzer unterhalb des Boxster entscheiden, der laut “FTD“ möglicherweise weniger als 40.000 Euro kosten könnte, käme dieser laut Müller frühestens im Spätsommer 2014, aber eher noch später auf den Markt.

Entscheidung könnte noch dieses Jahr fallen

Müller hatte die Entwicklung eines kleinen Porsche für Einsteiger bislang nur angedeutet. Nun nennt er erstmals mögliche Termine. Branchenbeobachter hatten dem Bericht zufolge spekuliert, dass eine Entscheidung noch dieses Jahr fallen könnte. Dazu werde es offenbar doch nicht kommen.

Porsche kann laut Müller auf den kleinen Sportflitzer verzichten, um das Absatzziel von derzeit 100 000 bis zum Jahr 2018 auf mindestens 200 000 Fahrzeuge zu verdoppeln. Mit Produkten wie dem neuen 911 und dem für 2013 geplanten, kompakten Geländewagen Cajun sollte Porsche die 200 000 Einheiten schaffen, sagte Müller. Auch das Wachstum in den Schwellenländern und der Ausbau des Händlernetzes sollen dabei helfen.

Ein echter Elfer? Der neue Porsche 911 Carrera

IAA 2011: Mit 48 Jahren ist der Porsche 911 Carrera jünger denn je: Die völlig neu entwickelte Generation der Sportwagen-Ikone ist jetzt 45 Kilogramm leichter und sparsamer. © Porsche
Mit 350 PS und beschleunigt das Coupé in 4,4 Sekunden auf Tempo 100. Obwohl die jüngste Auflage des Sportwagen-Klassikers stärkere Motoren bekommt und schneller beschleunigt, geht der Verbrauch um bis zu 16 Prozent zurück. © Porsche
Dank Start-Stopp-Automatik und das weltweit erste Schaltgetriebe mit sieben Gängen. © Porsche
Die nächste Generation des Sportwagens feiert in wenigen Tagen ihre Weltpremiere auf der Internationalen Automobilausstellung IAA in Frankfurt (15. bis 25. September) und kommt Anfang Dezember in den Handel. © Porsche
Die Preise steigen um etwa 2.500 Euro und beginnen künftig bei 88.037 Euro, teilte der Hersteller mit. © Porsche
Für mindestens 102.436 Euro gibt es den Carrera S:  4,8 Litern Hubraum 400 PS (294 kW). In 4,1 Sekunden sprintet der S aus dem Stand auf Tempo 100. © Porsche
Passend zum modernen Exterieur-Design entwarfen die Porsche-Designer einen Innenraum, dessen Architektur sich an der des Porsche Carrera GT orientiert. © Porsche
Der neue Elfer bietet aber nicht nur bessere Längsdynamik, sondern auch in Sachen Querdynamik ein bisher unerreichtes Niveau. © Porsche
Basis für den Zuwachs an Agilität, Präzision und Fahrstabilität sind neben dem verlängerten Radstand unter anderem die breitere Spur an der Vorderachse, die neue Hinterachse sowie die neue elektromechanische Servolenkung. © Porsche
Die völlig neu entwickelte Generation der Sportwagen-Ikone tritt mit einer flach gestreckten Silhouette, spannungsgeladenen Flächen und präzise gestalteten Details ins Rampenlicht und bleibt doch auf den ersten Blick unverkennbar ein 911. © Porsche
Wird der Neue wieder ein echter Elfer sein? © Porsche

dpa

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