Postbank von CIT-Pleite in Amerika betroffen

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Die Postbank ist von der CIT-Pleite betroffen.

Bonn - Die Pleite der US-Bank CIT hat auch Auswirkungen auf die Postbank: Fehlgeschlagene Geschäfte haben das Kreditinstitut in einen millionenschweren Verlust gedrückt.

Die Finanzkrise hinterlässt weiter deutliche Spuren bei der Postbank. Fehlgeschlagene Geschäfte bei dem inzwischen insolventen US-Mittelstandsfinanzierer CIT drückten das eigentlich auf Privatkunden spezialisierte Institut im dritten Quartal vor Steuern mit 59 Millionen Euro ins Minus, wie die Postbank am Donnerstag in Bonn mitteilte. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet. Ohne das risikoreiche Engagement in Übersee hätte die Postbank erstmals seit fünf Quartalen im operativen Geschäft wieder Geld verdient.

Vor einem Jahr, als die Finanzkrise hochkochte, hatte der Vorsteuerverlust mit 448 Millionen noch deutlich höher gelegen und nahm seitdem kontinuierlich ab. Dieser Trend werde sich fortsetzen, versicherte Postbank-Chef Stefan Jütte. Die Belastungen aus der Finanzkrise dürften ihren Höhepunkt erreicht haben und im weiteren Jahresverlauf abnehmen.

Dank Steuereffekten schafften die Bonner unterm Strich zum zweiten Mal in diesem Jahr schwarze Zahlen. Die Postbank verdiente 42 Millionen Euro nach einem Nachsteuerverlust von 349 Millionen Euro. Die Vorsorge für faule Kredite stieg zwar weiter an, jedoch nicht so stark wie von Experten befürchtet. Die Postbank rechnet hier wegen der fortschreitenden Wirtschaftskrise mit einer Verschlimmerung der Situation.

dpa

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