Preis für Bürgerhilfe Sontraer Land

Bürgerhilfe Sontraer Land e. V. ausgezeichnet: Göttingens Landrat Bernhard Reuter (von links), Landrat Frank-Martin Neupärtl, Eon Mitte-Vorstandsmitglied Georg von Meibom und Northeims Landrat Michael Wickmann übergaben den Preis an Fritz Kurz (mitte links) und Barbara Persch (mitte rechts). (Foto: Kothe)

Es kommt von Herzen“, sagt Georg von Meibom, der am 19. Dezember im Namen der Eon Mitte Stiftung elf Preisträger auszeichnete, die sich ehrenamtlich engagieren. Mit insgesamt 60 000 Euro fördert die Eon Mitte Stiftung in diesem Jahr elf regionale soziale Projekte in den Landkreisen Kassel, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Werra-Meißner, Göttingen, Schwalm-Eder, Main-Kinzig und Waldeck-Frankenberg.

„Wir haben 259 Bewerbungen erhalten, das ist eine neue Rekordzahl. 89 davon schafften es in die engere Auswahl“, berichtet Landrat Frank-Martin Neupärtl (Schwalm-Eder-Kreis), Mitglied des Stiftungs-Kuratoriums. „Die Bandbreite an Projekten ist groß. Dieses vielfältige ehrenamtliche Engagement im Netzgebiet von Eon Mitte – ohne das vieles nicht ging – hat ein großes Lob verdient.“

Einer der Preisträger ist in diesem Jahr die Bürgerhilfe Sontraer Land e. V. aus dem Werra-Meißner Kreis, der mit 5000 Euro gefördert wird. Augezeichnet wird der Verein für die Eröffnung einer Begegnungsstätte für junge und ältere Menschen aus der Region. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen, die sozial benachteiligt sind“, erzählen Barbara Persch und Fritz Kurz, die beiden Vorsitzenden des Vereins.

Gegründet wurde die Bürgerhilfe im Jahr 2008 mit 48 Mitgliedern, heute sind es 175. „Tendenz steigend“, sagt Barbara Persch lachend. Von den Mitgliedern sind wöchentlich etwa 50 ehrenamtlich in den drei verschiedenen Wirkungsstätten – der Stoff-Wechsel-Stube, Sontras Warenkorb und dem Blickpunkt – tätig. Der Blickpunkt ist das jüngste Projekt des Vereins, er hat erst am 3. Dezember eröffnet. Es soll nicht nur Treffpunkt, sondern auch als Vortrags- und Diskussionsforum und als Beratungsstelle, zum Beispiel zum Thema Renten, dienen. „Ziel ist, die Isolation der Mitbürger aufzubrechen, damit wieder soziale Kontakt entstehen“, sagt Fritz Kurz.

Die Ausstattung der Räume sei sehr schön und wertig, erzählt Barbara Persch: „Das verdanken wir der Eon Mitte Stifung. So können wir uns dem Konzept und den Menschen zuwenden.“ HKK

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