Sartorius steigert Gewinn auf 15,9 Millionen Euro – hoher Auftragsbestand

Problemsparte verdient wieder

göttingen. Der Göttinger Sartorius-Konzern hat die Krise endgültig hinter sich gelassen. Im ersten Halbjahr steigerte der Anbieter von Biotechnologie und Mechatronik den Umsatz um 6,3 Prozent auf 315,2 Millionen Euro und übertraf damit das Niveau des Vergleichszeitraums des Vorkrisenjahres 2008 deutlich. Damals wurden Waren für gut 304 Mio. Euro verkauft.

Die gute Umsatzentwicklung spiegelt sich auch im Ertrag wider. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 47 Prozent auf 36,3 Mio. Euro zu, der Reingewinn verzweieinhalbfachte sich auf 15,9 Mio Euro.

Wie gut die Geschäfte laufen, zeigt sich vor allem auch am Auftragseingang, der um fast zehn Prozent auf insgesamt 336,4 Mio. Euro zulegte. Für das Gesamtjahr hält Sartorius an der bisherigen Prognose fest. Der Umsatz soll um gut fünf Prozent und das operative Ergebnis deutlich steigen. Mit einem Plus von 5,7 Prozent auf 209,1 Mio Euro trug die seit Jahren boomende Biotechnologie-Sparte erneut zwei Drittel zum Konzernumsatz bei. Der Anteil am Gewinn lag mit 31,5 Mio. Euro sogar bei fast 87 Prozent.

Besonders erfreulich verlief die Entwicklung im Geschäftsfeld Mechatronik, das ganz besonders unter der Krise gelitten hatte und für 30 Mio. Euro restrukturiert werden musste. Nach einem operativen Verlust von 3,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum fand die Sparte im ersten Halbjahr 2010 den Rückweg in die Gewinnzone. 4,8 Mio Euro steuerte die Mechatronik zum Gesamtergebnis bei. Der Umsatz stieg mit 7,5 Prozent auf 106,1 Mio Euro sogar etwas stärker als in der Biotechnologie-Sparte.

Sartorius beschäftigt rund 4350 Mitarbeiter, davon etwa 1700 in Göttingen.

Von José Pinto

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