Puma optimisticher - sieht sich am Wendepunkt

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2014 werde das "Jahr der Wende", hat Puma-Chef Björn Gulden mehrfach versichert. Foto: Andreas Gebert

Herzogenaurach (dpa) - Der Sportartikelhersteller Puma sieht sich nach schwierigen Jahren am Wendepunkt. "Das Jahr 2015 wird unserer Auffassung nach zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Puma-Chef Björn Gulden in Herzogenaurach.

Puma versucht seit längerem, ausufernden Kosten mit einem Konzernumbau und Sparprogrammen zu begegnen. Außerdem will der nach Nike und Adidas drittgrößte Sportartikelkonzern der Welt das Vertrauen der Konsumenten zurückgewinnen, nachdem die Marke stark an Beliebtheit verloren hatte.

Im vergangenen Jahr erhielten die Franken auch Gegenwind durch negative Währungseffekte. In Euro lag der Umsatz nach einem starken Schlussspurt im vierten Quartal mit 2,97 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn vervielfachte sich zwar von 5,3 Millionen auf 64,1 Millionen Euro - allerdings hatten Sonderkosten für den Unternehmensumbau in Höhe von 129 Millionen Euro das Vorjahresergebnis belastet. Aktionäre erhalten eine Dividende von 50 Cent. Der Börsenkurs blieb nach Vorlage der Zahlen unverändert.

Gulden zeigte sich mit 2014 zufrieden: "Wir stehen jetzt genau da, wo wir stehen wollten." Es sei gelungen, den Umsatzrückgang zu stoppen, bessere Produkte zu entwickeln und die Marke neu aufzustellen. "Unsere höchste Priorität ist, Puma als Marke zu repositionieren", betonte Gulden. Dafür legt der Norweger den Fokus wieder stärker auf funktionale Sportkleidung denn auf Lifestyle-Klamotten.

Seit gut drei Jahren steckt das vom französischen Luxusgüterkonzern Kering kontrollierte SDax-Unternehmen in einem tiefgreifenden Unternehmensumbau. Er war nötig geworden, nachdem die Strukturen des Sportartikelherstellers dem rasanten Wachstum in der Vergangenheit nicht mehr standgehalten hatten.

Für 2015 geht das Management davon aus, dass die Umsätze währungsbereinigt im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen werden. Allerdings könne der starke US-Dollar einen deutlich negativen Einfluss auf das Konzernergebnis haben, hieß es.

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