Qualifikation für die Zukunftsbranche

Medizinischer Fortschritt und hoher Kostendruck führen zu neuen Berufsanforderungen in der Branche des Sozial- und Gesundheitswesens, für die Führungskräfte meistens nicht ausgebildet sind. Die Gesundheitsexperten sind pflegerisch und therapeutisch gut qualifiziert, müssen aber noch lernen, wie sie kompetent und erfolgreich mit den wirtschaftlichen Mitteln und Ressourcen ihrer Einrichtung und Unternehmen umgehen. Nur mit dieser Doppelqualifikation kann jedoch das nachhaltige Fortbestehen der Einrichtungen gesichert werden.

Von Marketing bis Personalwesen

E Auf dem Markt der Gesundheit stellt der Umgang mit Marketinginstrumenten und die Besonderheiten der Werbung in dieser Branche neue Aufgaben dar.

E Struktur und Entwicklung der volkswirtschaftlichen und sozialpolitischen Zusammenhänge zu kennen ist wichtig, um mit der eigenen Einrichtung oder auch in eigener Selbständigkeit kontinuierlich Erlöse zu generieren.

E Dabei sind solide rechtliche Kenntnisse unabdingbar. Denn stets bewegen sich die Mitarbeiter im Bereich des Haftungsrechts, des Betreuungsrechts, des Verwaltungsrechts oder sonstiger Vorschriften des Sozialgesetzbuches.

E Auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft gilt es die Planungs- und Steuerungsinstrumente des Rechnungswesens zu beherrschen und für den wirtschaftlichen Erfolg einzusetzen.

E Und nicht zuletzt: Auch im Gesundheits- und Sozialwesen ist die fördernde Personalentwicklung und der wertschätzende Umgang mit Mitarbeitern ein wichtiges Element – das noch längst keine Selbstverständlichkeit ist.

Aufgrund des weiter steigenden Gesundheitsbewusstseins und der demographischen Entwicklung ist das Sozial - und Gesundheitswesen die Zukunftsbranche. Fachkräfte mit branchentypischer Fachausbildung, die das Wohl der Patienten im Auge behalten und die zusätzlich mit fundierten Betriebswirtschaftskenntnissen arbeiten, werden gesucht.

Die Geprüften Fachwirte im Sozial- und Gesundheitswesen verfügen über diese Kompetenz und weisen dies mit ihrer IHK-Prüfung nach. Alle, die in dieser Branche beruflich voran kommen wollen, für die ist diese Weiterbildung eine interessante Alternative.

Nächster Lehrgang startet am 20. August

Der nächste Lehrgang startet in der BZ Bildungszentrum Kassel GmbH am 20. August mit berufsbegleitenden Abendunterricht. Die Weiterbildung dauert zwei Jahre. Einkommens- und vermögensunabhängig ist es auch möglich, Meister-Bafög von bis zu 46 Prozent des Lehrgangsentgelts zu erhalten. HKK L

E Information: Ursula Klampt, Telefon 05 61 / 95 96-30, E-Mail u.klampt@bz-kassel.de, www.bz-kassel.de

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