Umsatz und Ertrag im ersten Quartal deutlich gestiegen

K+S startet gut ins neue Jahr: Umsatz und Ertrag deutlich gestiegen

Kassel. Der Kali- und Steinsalzhersteller K+S ist gut in das laufende Jahr gestartet. Von Januar bis Ende März steigerte der im Dax notierte Konzern aus Kassel den Umsatz um 18,5 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro.

Das geht aus den Quartalsbericht vor, den K+S heute am Tag der Hauptversammlung in Kassel vorlegte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 277,9 Millionen Euro um 12,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 190,2 Millionen Euro aus fortgeführter Geschäftstätigkeit. Das waren 13 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wenn man das inzwischen verkaufte Nitrogen-Geschäft herausrechnet, das im ersten Quartal 2012 noch in der K+S-Bilanz enthalten gewesen war. Angekurbelt wurde das Geschäft von einer starken Nachfrage nach Düngemitteln sowie von einem überdurchschnittlichen Auftausalzgeschäft in Europa.

Für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, der knapp die Hälfte des Umsatzes aber 75 Prozent des Ebits beisteuerte, sei der Jahresauftakt 2013 das bisher beste Quartal gewesen, sagte K+S-Vorstandschef Norbert Steiner. Nach den Vertragsabschlüssen der nordamerikanischen und russischen Produzenten mit indischen und chinesischen Abnehmern habe die Düngemittelnachfrage deutlich angezogen, die Preise hätten sich stabilisiert. Für das Gesamtjahr bestätigte der Konzern seine Prognosen. Der Umsatz dürfte demnach leicht über dem Vorjahreswert von 3,9 Milliarden Euro liegen, beim operativen Ergebnis „besteht aus heutiger Sicht die Chance, den Wert im Vergleich zum Vorjahr 2012 leicht steigern zu können.“ 2012 hatte K+S vor Zinsen und Steuern 808,5 Millionen Euro verdient. Auf der heutigen Hauptversammlung werden die Aktionäre unter anderem über die Dividende für 2012 beschließen. Der K+S-Vorstand schlägt eine Ausschüttung von 1,40 Euro je Aktie vor, zehn Cent mehr als im Vorjahr. (wll)

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