Insolvenzverwalter will Belegschaft informieren

Quelle: Bangen um 1500 Jobs

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Die Mitarbeiter bei Quelle müssen erneut um ihre Arbeitsplätze bangen.

Fürth - Beim insolventen Versandhaus Quelle sollen allein im Raum Nürnberg-Fürth 1.500 Jobs gefährdet sein. Auch der Betriebsratsvorsitzende, Ernst Sindel, rechnet mit tiefen Einschnitten bei der Belegschaft.

“Jeder der denkt, die Sanierung von Quelle ginge ohne massiven Abbau von Arbeitsplätzen, ist ein Fantast“, sagte Sindel dem “Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). Eine Zahl zum Stellenabbau nannte er nicht.

Der Quelle-Katalog: Früher und heute

Quelle-Katalog: Früher und heute
Das Versandhaus Quelle wurde auch dank seiner Kataloge bekennt. Eine kleine Rückschau: Hier ein Quelle-Katalog von 1957. © Quelle
Quelle-Katalog: Früher und heute
Ein Katalog von 1981. © Quelle
Quelle-Katalog: Früher und heute
Trendig mit Pelz: 1966 © Quelle
Grelle Farben waren 1992 in. © 
Quelle-Katalog: Früher und heute
So sah der bunte Katalog 2002 aus. © Quelle
2004 war Claudia Schiffer auf dem Katalog. © 
Quelle-Katalog: Früher und heute
Der aktuelle Katalog. Er kann dank staatlicher Hilfe doch noch gedruckt werden. © Quelle

Nach einer Vorabmeldung der “Süddeutschen Zeitung“ stehen allein im Raum Nürnberg-Fürth 1.500 Arbeitsplätze auf der Kippe. Eigenständig kann die Primondo-Gruppe mit Quelle und einigen Spezialversendern laut Sindel nicht weitermachen. “Wir brauchen einen Investor zum Überleben“, sagte der Betriebsratsvorsitzende laut Vorabmeldung. Bisher sei aber kein Investor gefunden worden. Der vorläufige Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg will die Beschäftigten am (morgigen) Donnerstag informieren.

Der insolvente Handels- und Reisekonzern Arcandor hatte am Mittwoch erklärt, die Unternehmenstöchter, darunter Karstadt und Primondo, sollten einzeln verkauft werden. Am Samstag will Arcandor die Suche nach einem Ankerinvestor für den Gesamtkonzern offiziell einstellen.

ap

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