Mit dem „Ranger“ durch dick und dünn

Der neue Ford Ranger: Er ist in einigen Bereichen Primus seiner Klasse. (Fotos: Kiefer)

Er sieht gut aus, muss es aber nicht unbedingt. Denn als Arbeitstier, beispielsweise in einem Bauunternehmen, oder als Freizeitbegleiter für Pferdeliebhaber hat der Pick-up-Geländewagen Ranger von Ford viel wichtigere Qualitäten, die seiner eigentlichen Bestimmung näher kommen. Die Ford-Ingenieure haben ihn in vielen Bereichen zum Primus in seiner Klasse gemacht. „Seine Anhängelast von 3,35 Tonnen liegt weit über dem Durchschnitt seiner Klassenkollegen“, sagt Keith Krause, Spezialist für Nutzfahrzeuge im Ford-Autozentrum Acker. Aber er kann noch mehr als seine Konkurrenten. Zum Beispiel durchwatet er 80 Zentimeter Wasser problemlos oder bietet Fußgängern den größtmöglichen Schutz bei einem Unfall. Denn als einziger seiner Klasse hat er den Euro NCAP-Test mit fünf Sternen bestanden.

Neues Allradantriebssystem

Den Pick-up Ranger gibt es in drei Dieselmotorgrößen: 125, 150 und 200 PS. Das Triebwerk ist der sehr bewährte Transit-Motor, der im Durchschnitt mit acht Litern Treibstoff zufrieden ist. Dazu hat der Geländewagen ein völlig neues Allradantriebssystem bekommen. Gepaart mit dem bulligen Motor kann der Fahrer nun jeden Winkel erreichen.

Zudem gibt es drei Karosserie-Varianten. Wer mehr Ladefläche möchte, nimmt die zweissitzige Einzelkabine, wer mehr Platz im Innenraum braucht, kann zwischen der viersitzigen Extrakabine oder der fünfsitzigen Doppelkabine wählen. Beeindruckendes Detail: Die fehlende B-Säule schafft mehr Raum beim Einsteigen.

Auch die Ladefläche kann in verschiedenen Varianten ausgestattet werden. So gibt es das Hardtop mit und ohne Seitenfenster oder eine Laderaumabdeckung in unterschiedlichen Ausführungen: als Rollo in Aluminium, als flexible Abdeckung oder als feste Abdeckung, die abschließbar ist.

Was die Gestaltung des Innenraums angeht, sind die Tage eines reinen Arbeitstiers vorbei. Armaturenbrett und Mittelkonsole sowie die Sitze sind von einem herkömmlichen Wagen nicht mehr zu unterscheiden. Das Ranger-Spitzenmodell Wildtrak hat alles, was das Herz begehrt: 200 PS, wahlweise Schalt- oder Automatikgetriebe, Navigation, Tempomat sowie eine Rückfahrkamera und Ledersitze und vieles mehr. Und ein elektronisches Sicherheitspaket schützt Passagier und Ladung. So wird unter anderem der Anhänger automatisch stabilisiert, wenn er ins Schwingen gerät, die Rückleuchten fangen selbstständig bei einer Notbremsung an zu pulsieren und eine Bergabfahrkontrolle reguliert die Geschwindigkeit im Gelände.

„Der Gelände Pick-up Ranger wird auf dem heimischen Markt bei den Unternehmern sehr gute Chancen haben, denn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt“, prognostiziert Krause und nennt noch die variablen Beladungsmöglichkeiten als einen weiteren Grund, warum sich das Auto etablieren wird. YRK L

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