Netzwerk will Energieversorgung der Zukunft

Region wirbt um Forschungsmillionen

Günther Cramer

kassel. Das nordhessische Kompetenznetzwerk Deenet im Bereich der dezentralen Energietechnik beteiligt sich an einem Wettbewerb des Bundesforschungsministeriums zur Förderung von technologischen Spitzennetzwerken (Cluster). Sollte das Deenet den Zuschlag erhalten, könnten in einem Zeitraum von fünf Jahren bis zu 40 Millionen Euro Fördermittel in die Region fließen. Voraussetzung allerdings ist, dass die heimische Wirtschaft nochmals mindestens diesselbe Summe aufbringt.

Daran hat der Geschäftsführer des Deenet, Martin Hoppe-Kilpper, keinen Zweifel. Zwar gebe es noch keine feste Mittelzusage, „aber wir stehen ja auch erst am Anfang“, sagte er. Die Entscheidung soll Ende des Jahres fallen. Mit im Boot sitzen unter anderem die Universität Kassel, das Fraunhofer-Institut Iwes und das im Aufbau befindliche Institut für dezentrale Energietechnologie (IdE). Von Seiten der Wirtschaft haben SMA, Eon-Mitte, die Städtischen Werke Kassel, Viessmann, VW, Wingas und eine Reihe von Mittelständlern ihre Unterstützung zugesagt.

Thema der Bewerbung ist die Energieversorgung der Zukunft, Ziel ist der Aufbau einer Modellregion. Fünf regionale Netzwerke können auf den Titel Spitzencluster und somit auf Fördermillionen vom Bundesforschungsminister hoffen.

Der Sprecher der Cluster-Initiative, SMA-Vorstand Günther Cramer, rechnet sich angesichts der hohen Kompetenz des Deenet und seiner Mitgliedsunternehmen im Bereich der dezentralen Energieversorgung gute Chance für einen Zuschlag aus. Der Leiter des Iwes, Prof. Jürgen Schmid, betonte: „In diesem Technologiefeld hat unsrere Region vielfältige und besondere Stärken, und die wollen wir weiter ausbauen“. (jop) Archivfotos: Fischer/Schölzchen

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