Rekordumsatz: Zukäufe und starker Dollar beflügeln Henkel

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"Die gute organische Entwicklung, die Zukäufe aus dem Vorjahr und der starke US-Dollar haben dazu beigetragen, dass wir den höchsten Quartalsumsatz in der Geschichte des Unternehmens erzielt haben", sagt Rorsted. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Der Düsseldorfer Markenartikler ist mit Schwung ins neue Jahr gestartet. Konzern-Chef Kasper Rorsted präsentierte in Düsseldorf den höchsten Quartalsumsatz der Firmengeschichte.

Düsseldorf (dpa) - Rekord bei Henkel: Dank der Zukäufe aus dem Vorjahr, des starken US-Dollar und eines kräftigen Wachstums hat der Konsumgüterhersteller den höchsten Quartalsumsatz der Firmengeschichte erzielt.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Erlöse im ersten Vierteljahr um 12,7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro, wie Henkel mitteilte. Auch beim Gewinn legte der Konzern kräftig zu.

Henkel sei "gut in das Jahr 2015 gestartet"", sagte Firmenchef Kasper Rorsted. Dazu hätten alle Unternehmensbereiche - Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetik sowie Klebstoffe - beigetragen. Auch ohne Zukäufe und Währungseffekte lag das Umsatzplus bei 3,6 Prozent. Dabei konnte der Konzern vor allem in den Wachstumsregionen Osteuropa, Afrika/Nahost, Lateinamerika und Asien punkten.

Doch auch in Deutschland sieht sich Henkel weiter auf Erfolgskurs. "Das ist ein Heimspiel. Das müssen und werden wir gewinnen", sagte Rorsted. Im zuletzt schwächelnden Nordamerika-Geschäft habe es bei der Neuausrichtung im ersten Quartal erste Erfolge gegeben, betonte der Manager. Doch liege hier noch ein gutes Stück Arbeit vor dem Konzern.

Das um einmalige Aufwendungen und Umbaukosten bereinigte betriebliche Ergebnis des Konzerns stieg um 14,1 Prozent auf 707 Millionen Euro. Der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn legte um knapp 5 Prozent auf 470 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr bestätigte der Hersteller von Persil-Waschmittel, Pattex-Kleber und Schwarzkopf-Shampoo seine bisherige Prognose. Erwartet wird ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent, sowie eine Anstieg des bereinigten Ergebnisses je Vorzugsaktie von etwa 10 Prozent.

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