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Rente: Ab Januar winkt vielen Rentnern eine Steuerentlastung

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Von: Lisa Mayerhofer

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Finanzminister Lindner zielt mit seinem Steuerpaket zwar vor allem darauf ab, Erwerbstätige zu entlasten. Doch auch tausende Rentner können davon ab 2023 profitieren.

Berlin – Inflation und steigende Energie- und Lebensmittelpreise setzen immer mehr Menschen in Deutschland unter Druck. Vor allem Rentner sind von den höheren Kosten betroffen – erhalten aber anders als Erwerbstätige im September keine Energiepauschale. Die Bundesregierung hat weitere Entlastungen angekündigt, wie auch merkur.de berichtet.

Steuerfreie Rente für 75.000 Rentner und Rentnerinnen

In diesem Zuge hat Finanzminister Christian Lindner (FDP) ein Steuerentlastungspaket vorgestellt. Der Finanzminister will damit für die Bürger einen Teil der Inflation ausgleichen und der kalten Progression entgegenwirken. Die kalte Progression beschreibt den Effekt, dass Lohnerhöhungen in Verbindung mit der Inflation durch höhere Steuern aufgezehrt werden.

Mit seinem Entlastungspaket hat der Finanzminister also vor allem Erwerbstätige im Blick – doch auch Rentner profitieren von Lindners Vorschlag, wenn sie steuerpflichtig sind. Denn: Der jährliche Grundfreibetrag soll weiter angehoben werden. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums käme die Erhöhung des Grundfreibetrags circa 75.000 Rentnerinnen und Rentnern in Deutschland zugute, da sie dann keine Einkommenssteuer mehr zahlen müssten.

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Steuerpflichtige Rentner profitieren vom geplanten Entlastungspaket. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Mehr netto vom brutto auch für Rentner

Konkret soll der Grundfreibetrag nach Lindners Plan ab Januar 2023 um 285 Euro auf 10.632 Euro angehoben werden. 2024 ist eine weitere Steigerung um 300 Euro auf 10.932 Euro geplant. Momentan liegt der Grundfreibetrag bei 10.347 Euro.

Außerdem ist geplant, die sogenannten Tarifeckwerte und damit alle Steuersätze zu verschieben. Das bedeutet, dass neben Arbeitnehmern auch die Rentner, die Einkommensteuer zahlen müssen, mehr netto vom brutto erhalten sollen. (dpa/lma)

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