Bier und Molkereiprodukte betroffen

Preisabsprachen bei Rewe - Millionen-Strafe

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Kunden verlassen in Köln einen Rewe-Supermarkt.

Wien - Über fünf Jahre hinweg soll die Supermarktkette Rewe in Österreich Preisabsprachen mit Lieferanten getroffen haben. Dafür kassierte der Lebensmittelhändler nun eine Millionen-Strafe.

Lebensmittelhändler Rewe muss in Österreich wegen verbotener Preisabsprachen 20,8 Millionen Euro Strafe zahlen. Darauf einigten sich die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) und der Lebensmittelkonzern, teilten beide am Montag in Wien mit. Dies sei die zweithöchste Kartellstrafe, die je ein Unternehmen in Österreich zahlen musste, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Rewe soll von 2007 bis 2012 mit Lieferanten unter anderem aus der Bier- und Molkereibranche Endverkaufspreise und andere Geschäftsbedingungen abgesprochen haben. Im Februar 2012 hatte es deswegen in der Konzernzentrale von Rewe International in Wiener Neudorf Hausdurchsuchungen gegeben.

dpa

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