Volle Auftragsbücher in beiden Sparten: Rheinmetall erhöht die Prognose

Düsseldorf/kassel. Der Rheinmetall-Konzern hat im ersten Halbjahr hervorragend verdient und hebt die Prognosen für das Gesamtjahr an. So soll der Umsatz auf 4,4 bis 4,5 (Vorjahr: knapp vier) Milliarden Euro steigen. Bislang waren 4,3 Mrd. Euro erwartet worden.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll auf bis zu 370 Millionen Euro klettern. Bislang hatte der Autozuliefer- und Rüstungskonzern mit bis zu 360 Mio. Euro gerechnet. Der Aktie half der gute Ausblick nicht. In einem insgesamt schwachen Bösenumfeld verlor sie 1,7 Prozent auf 58,33 Euro.

Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 20 Prozent auf knapp 2,08 Mrd. Euro. Das Ebit verbesserte sich um 22 Prozent auf 127 Mio. Euro. Unterm Strich bleibt ein Reingewinn von 75 Mio. Euro - ein Plus von 31 Prozent.

Werk Kassel ausgelastet

Die Rüstungssparte, zu der auch das Werk Kassel mit seinen 950 Beschäftigten gehört, erzielte mit 904 Mio. Euro einen Rekordumsatz. Das Ebit sank allerdings infolge gestiegener Projektkosten um neun Mio. auf 62 Mio. Euro. Im Gesamtjahr soll es aber kräftig auf 230 bis 250 Mio. Euro wachsen. Die Orderbücher der Sparte sind dank mehrerer Großaufträge voll, die Beschäftigung ist gesichert.

Die Autosparte profitierte vom Branchenboom. Der Umsatz legte um 21 Prozent auf fast 1,2 Mrd. Euro zu. Das Ebit stieg um fast 77 Prozent auf 76 Mio. Euro. (jop)

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