Kurseinbruch trotz positiven Ausblicks

Rheinmetall: Gute Zahlen helfen nicht

kassel/düsseldorf. Der Rheinmetall-Konzern lässt die Krise hinter sich und erhöht seine Umsatz- und Ergebnisprognose. Der Aktie half das aber nicht. Sie ging mit einem Minus von 3,31 Prozent auf 45,73 Punkte aus dem Handel. Börsisaner hatten einen besseren Ausblick erwartet.

Der Düsseldorfer Autozulieferer und Wehrtechnik-Hersteller erwartet fürs Gesamtjahr einen Umsatzanstieg von gut 14 Prozent auf nunmehr 3,9 Milliarden Euro. Bislang war mit 3,7 Mrd. Euro gerechnet worden.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll bei 260 bis 280 Millionen Euro liegen und damit 15 Prozent höher ausfallen als bislang erwartet. 2009 war das Ebit infolge eines massiven Umsatzeinbruchs in der Autozuliefersparte auf 15 Mio. Euro zusammengeschmolzen.

Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 15 Prozent auf 1,73 Mrd. Euro zu, der Reingewinn lag bei 57 Mio. Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte Rheinmetall noch einen Verlust von 70 Mio. Euro erlitten.

Zu den guten Halbjahreszahlen trugen sowohl die positive Entwicklung in der Autosparte als auch der anhaltend starke Rüstungsbereich bei, von dem auch das Werk Kassel mit seinen rund 940 Mitarbeitern profitiert. Deren Beschäftigung dürfte angesichts eines um 40 Prozent auf aktuell fast fünf Mrd. Euro rasant gewachsenen Auftragsbestands auf Jahre gesichert sein. (jop)

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