Rigoroser Sparkurs: Litauen will in den Euro

+
Eine Euro-Münze. Litauen will mit einem rigorosen Sparkurs in die Euro-Zone.

Vilnius. - Mit einem rigorosen Sparhaushalt will EU-Mitglied Litauen fit für den Euro werden.

Das Parlament in Vilnius verabschiedete am Dienstagabend den von der Regierung für 2012 vorgelegten Etat, wie die Nachrichtenagentur BNS meldete. Das baltische Land rechnet im kommenden Jahr mit einem Defizit von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Damit würde es die Maastricht-Kriterien der Europäischen Union zur Staatsverschuldung gerade noch erfüllen. Litauen will 2014 den Euro einführen.

Schuldenkrise im Euroland: So fing alles an

Euro-Schuldenkrise - Eine Chronologie

Nachdem das Finanzministerium die Wachstumsprognose für 2012 deutlich von 4,7 auf 2,5 Prozent gesenkt hatte, verständigte sich die Regierung von Andrius Kubilius auf Kürzungen im öffentlichen Sektor und bei Investitionsprojekten. Zudem wurden Umstrukturierungen bei der Rentenversicherung beschlossen. Staatsunternehmen müssen künftig einen Teil ihres Überschusses in den Haushalt abführen. Der dritte Sparhaushalt in Folge sieht Gesamteinnahmen von 7,25 Milliarden Euro vor, während sich die geplanten Ausgaben auf 7,46 Milliarden Euro belaufen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.