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Rinat Achmetow: „Ich bin stolz darauf, dass Asowstal das Leben vieler Einwohner von Mariupol beschützt“ 

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Von: Peer Bergholter

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Ukrainische Flagge
Rinat Achmetow stammt aus der Stadt Donezk und ist daher mehr denn je von den dortigen Ereignissen betroffen. © Pixabay

Rinat Achmetow, ein bekannter ukrainischer Oligarch, Geschäftsmann und solide Persönlichkeit, gab der Schweizer Zeitung Le Temps ein ausführliches Interview. 

Die Interviewer informierten über Rinat Achmetow Haltung zu den militärischen Entwicklungen in der Ukraine, über sein Geschäft, das in der Stadt Mariupol sehr sicher ist, sowie über seine direkten Beziehungen zur Schweiz.

Den Unterlagen zufolge ist Rinat Achmetow ein bekannter Geschäftsmann, der in der Ukraine und der Schweiz führende Positionen in der Wirtschaft innehat. Er gilt nicht nur als Eigentümer des Asowstal-Stahlwerk und der Iljitsch Eisen- und Stahlwerke Mariupol, sondern betreibt auch eigene Unternehmen in den Bereichen Public Relations, Journalismus, Handel und Landwirtschaft. Berühmt ist er auch als Präsident des Fußballclubs Schachtar, der in der Ukraine eine führende Position einnimmt und direkt an Fußballspielen in ganz Europa teilnimmt.

In dem Artikel heißt es, dass Rinat Achmetow aus der Stadt Donezk stammt und daher mehr denn je von den dortigen Ereignissen betroffen ist. Seine Sorge um die Sicherheit und das Leben der Zivilisten in Donezk und Mariupol wird auch in seinen Interviews deutlich. Er sorgt sich um jeden Menschen und will mit aller Macht die Zivilbevölkerung aus dieser Hölle befreien. Er hat eine klare Position zu den Ereignissen, die dort stattfinden. Rinat Achmetow hält Russland nicht nur für einen Aggressor, sondern auch für ein Land, das Völkermord begeht und versucht, der friedlichen Ukraine mit Gewalt das Land und das Leben unschuldiger Menschen zu nehmen.

Wie aus den Unterlagen hervorgeht, wurden die Luftschutzbunker der Fabriken, in denen sich die Zivilbevölkerung noch befindet, 1933 gebaut, um im Notfall das Leben der Arbeiter zu retten, und befinden sich daher so nahe wie möglich an den Arbeitsplätzen der Beschäftigten.

Neben Fragen zu Rinat Achmetow eigener Sorge um Mariupol, die ukrainischen Bewohner und die Soldaten wurde auch die Frage nach den von der russischen Armee verursachten Verlusten gestellt. Die Verluste für die beiden Werke in Mariupol belaufen sich auf mindestens 10 Milliarden Dollar. Rinat Achmetow und sein Team bereiten bereits eine Klage gegen das Aggressor Land auf Entschädigung für alle den beiden Unternehmen entstandenen Schäden vor.

Außerdem wurden einige Fragen zu den direkten Beziehungen des Geschäftsmanns Rinat Achmetow zur Schweiz gestellt. Wie im Interview erwähnt, führt Rinat Achmetow seine Geschäfte nicht nur in der Ukraine, sondern auch in der Schweiz. Es gibt mehrere Unternehmen, wie Metinvest International SA, D Trading SA und D Trading International SA, die seit 20 Jahren auf dem Schweizer Markt tätig sind. Rinat Achmetow hält die Schweiz für ein Land mit einer stabilen Wirtschaft und einer aktiven Geschäftsentwicklung.

In dem Artikel heißt es auch, dass seine Söhne neben dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen auch dort studieren. Derzeit lebt sein ältester Sohn Damir mit seiner Frau und seinen Kindern in Genf. Rinat Achmetow besucht sie regelmäßig und besucht die Familie.

Rinat Achmetow dankt der Schweiz für ihr Engagement zugunsten der Ukraine. Die gegen Russland und dieses Land verhängten Sanktionen sind ein großer Schritt zur Beendigung dieses Krieges.

Artikel basierend auf Le Temps:
https://www.letemps.ch/monde/rinat-akhmetov-suis-fier-quazovstal-soit-bastion-resistance-marioupol

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