Risiko für Arbeitsunfall bei Schichtarbeitern besonders groß

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Wer im Schichtdienst arbeitet, ist laut des Statistischen Bundesamtes besonders gefährdet, zu verunglücken. In vielen risikoreichen Berufen werde Tag und Nacht gearbeitet. Foto: Jens Wolf

Wiesbaden (dpa/tmn) - Berufe haben ein unterschiedliches Unfallrisiko. So kann in der Regel etwa ein Bauarbeiter leichter verunglücken als ein Büroangestellter. Ob auch Schichtdienste Unfälle im Job begünstigen, hat das Statistischen Bundesamt untersucht.

Arbeitsunfälle treten bei Schichtarbeitern häufiger auf als bei anderen Beschäftigten. Das zeigt ein Bericht des Statistischen Bundesamts, der auf einer Zusatzerhebung des Mikrozensus beruht. 2013 hatten danach 2,9 Prozent aller Erwerbstätigen einen Arbeitsunfall. Bei den Erwerbstätigen in Schichtarbeit waren es 4,2 Prozent. Der Grund muss jedoch nicht zwingend sein, dass Arbeitnehmer wegen der Schichtarbeit müder und unkonzentrierter sind und deswegen eher einen Unfall haben. Es kann auch daran liegen, dass die Berufe, in denen Schicht gearbeitet wird, besonders gefährlich sind.

Besonders groß ist die Unfallgefahr im Bereich Land-, Forst- und Tierwirtschaft sowie im Gartenbau. Von den Erwerbstätigen in den Bereichen hatten 5,9 Prozent einen Arbeitsunfall. Hoch ist die Zahl auch im Bereich Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik (5,1 Prozent). Ein sehr geringes Unfallrisiko haben Beschäftigte in Büroberufen (1,3 Prozent).

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