Nicht essen!

Rückruf für Pesto: Veganes Lebensmittel könnte tödliches Nervengift enthalten

Rückruf für Pesto: Warnung! Aufgeblähter Deckel könnte auf Gift hinweisen (Symbolbild)
+
Rückruf für Pesto: Warnung! Aufgeblähter Deckel könnte auf Gift hinweisen (Symbolbild)

Rückruf für Pesto (vegan): Es besteht die Gefahr, dass im Glas Gift entsteht, das den Deckel wölbt. Warnung - das Produkt nicht mehr essen! Eine Erkrankung kann zum Tod führen.

  • Rückruf für veganes Pesto gestartet
  • In dem Glasgefäß könnte sich das Gift Botulismus-Toxin gebildet haben
  • Es besteht die Gefahr, dass der Deckel von dem Gift aufgebläht wird

Kassel - Fans italienischer Küche und Veganer sollten aufpassen. Eine im deutschen Handel angebotene vegane Soße birgt ein Risiko in vielerlei Hinsicht. Ein italienischer Hersteller hat für das Produkt „Pesto Vegan – Basilikum Pesto“ der Marke „La Selva“ einen Rückruf gestartet. Es besteht Gesundheitsgefahr beim Verzehr.

Laut Hersteller können sich die Metalldeckel durch Verunreinigungen im Inneren der Gläser kaufblähen und es entsteht eine Wölbung. Dies könnte auf eine Verunreinigung mit dem Botulismus-Toxin hinweisen, wie das Verbraucher-Portal Produktwarnungen.eu erläutert.

Pesto im Rückruf: Möglicherweise tödliches Gift im Produkt. Auf keinen Fall essen!

Auch das deutsche Portal Lebensmittelwarnung.de berichtet über den Fall. Leider gibt es direkte Informationen zu dem Fall nur auf Italienisch.

Rückruf von Pesto: Deckel bläht sich auf

Das italienische Unternehmen „La Dispensa di Campagna Srlu“ warnt in seinem Rückruf davor, dass es bei dem Deckel der veganen Pesto zu einer "Bombage“ kommen könnte. Eines Aufblähens des Deckels. Laut Produktwarnung.eu geht der Hersteller davon aus, dass dies Aufgrund einer mangelnden Sterilisierung der Gläser auftreten könnte. Das Produktportal weist darauf hin, dass dies eine Clostridienvermehrung begünstigt. Diese Vermehrung des Botulismus-Toxins kann für das Aufblähen von Deckeln verantwortlich sein.

Der Hersteller hat deshalb einen Rückruf gestartet. Besitzer der veganen Pesto sollten überprüfen, ob sie Produkte der Marke La Selva besitzen.

Rückruf für Pesto: So erkennen Sie das betroffene Produkt

Das vom Rückruf betroffene Pesto kann in einigen Fällen einen gewölbten Deckel aufweisen. Allerdings sollten Kunden sämtliche Gläser auch ohne Wölbung entsorgen oder an den Verkaufsort zurückgeben.

Produkt-NameLa Selva Pesto Vegan – Basilikum Pesto
Verpackungseinheit: 180g180 Gramm
Haltbarkeitsdatum29.06.2023
Los-KennzeichnungE181
Hersteller La Dispensa di Campagna Srlu
MarkeLa Selva

Rückruf von Pesto: So gefährlich ist Botulismus-Toxin

Produktwarnungen.eu warnt bei dem Rückruf vor der gefährlichen Wirkung von Botulismus-Toxin in dem Pesto. Eine Clostridienvermehrung kann entstehen, wenn bei der Produktion das Glas vor dem Befüllen mit dem Pesto nicht ordnungsgemäß sterilisiert wird. Dann bleiben Bakterien zurück, die sich später vermehren können.

Botulinumtoxin ist ein Neurotoxin, beziehungsweise Nervengift, das laut dem Robert Koch-Institut (RKI) die potenziell tödliche Erkrankung Botulismus auslösen kann. Es soll in Deutschland vor allem durch verunreinigte Lebensmittel übertragen werden.

Rückruf von Pesto: Botulismus kann tödlich sein und muss gemeldet werden

Eine Erkrankung an Botulismus muss laut dem deutschen Infektionsschutzgesetz den zuständigen Behörden gemeldet werden. Deshalb hat der Hersteller einen Rückruf für sein Pesto gestartet. Symptome von Botulismus:

  • Kopf- und Magenschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schluck-, Sprech- Störungen
  • Sehstörungen,
  • Muskellähmungen

Symptome von Botulismus können von Erbrechen und Schwindel bis hin zu Lähmungen von Augen, Fingern und auch dem Atemsystem reichen. In schweren Fällen müssen Patienten künstlich beatmet werden. Das RKI weist darauf hin, dass Patienten die an Botulismus erkranken intensivmedizinisch zu überwachen sind. Unbehandelt führe die Erkrankung zum Tod.

Ein Elektrofahrrad ist von einem Rückruf betroffen. Die Bremsen des E-Bikes können Sicherheitsmängel aufweisen. Verkauft wurden die Räder allerdings schon im Jahr 2016.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.