Ruhegehalt: Claassen mit EnBW vor Einigung

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Utz Claassen

Stuttgart - Im Streit über Ruhegeldzahlungen von jährlich 400.000 Euro stehen die Energie Baden-Württemberg (EnBW) und ihr ehemaliger Chef Utz Claassen kurz vor der Einigung.

“Wir haben uns getroffen und stehen vor einem guten Ergebnis. Es wird zu einer außergerichtlichen Einigung kommen“, sagte Claassens Anwalt Klaus Menge den “Stuttgarter Nachrichten“ (Montagausgabe). Kurz vor den Sommerferien hatten sich beide Seiten vor dem Landgericht Karlsruhe getroffen. Claassen beharrte darauf, dass ihm das Ruhegeld gemäß seines alten EnBW-Vertrags zusteht, obwohl er inzwischen andere Aufgaben als Berater, aber keine feste Anstellung hat. Die EnBW verlangte, Claassen möge seinem alten Arbeitgeber mitteilen, was er beim Finanzdienstleister Cerberus und anderswo verdient.

Als der das nicht tat, stoppte der Versorger im Dezember 2008 die Zahlungen. Das Landgericht Karlsruhe fällte kein Urteil, sondern forderte beide Seiten zu einer außergerichtlichen Lösung auf. Menge bestätigte gegenüber den “Stuttgarter Nachrichten“, man habe sich jetzt in Frankfurt getroffen. “Wir haben in guter Atmosphäre verhandelt und werden bei Gericht beantragen, dass der Termin um einen Monat verschoben wird.“ Nach Recherchen der “Stuttgarter Nachrichten“ soll die Verschiebung dazu dienen, die angestrebte Lösung durch die EnBW-Aufsichtsgremien absegnen zu lassen.

ap

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