Software-Riese

SAP verzeichnet „Rekordnachfrage“ - und überrascht im dritten Quartal

Logo des Softwarekonzerns SAP auf einem Gebäude.
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Im vergangenen Quartal hat der Softwarehersteller SAP deutlich mehr verdient, als erwartet.

Dank gut laufender Cloud-Geschäfte hat der Softwarehersteller SAP zum dritten Mal in diesem Jahr die Prognose angehoben.

Walldorf - Europas größter Softwarehersteller SAP hat im abgelaufenen dritten Quartal deutlich mehr verdient als gedacht und die Prognose angehoben. Bereinigt um Sondereffekte und vor Zinsen und Steuern stieg das Betriebsergebnis des Softwareherstellers SAP laut vorläufigen Zahlen überraschend um 2 Prozent auf 2,10 Milliarden Euro. Das teilte das Dax-Schwergewicht am Dienstagabend in Walldorf mit.

Dank der um ein Fünftel gewachsenen Cloudgeschäfte zog der Umsatz im Vergleich zum schwachen Quartal des Vorjahres um 5 Prozent auf 6,84 Milliarden Euro an. Analysten hatten zuvor mit einem deutlich schwächeren Anstieg gerechnet. Unter dem Strich blieb mit 1,42 Milliarden Euro dennoch 14 Prozent weniger Nettogewinn übrig als vor einem Jahr. Der Rückgang geht vor allem auf Mehrausgaben für die aktienbasierte Vergütung der Mitarbeiter zurück.

SAP-Chef erhöht die Finanzprognose

SAP-Chef Christian Klein erhöhte nach dem überraschend guten Abschneiden die Prognose für das laufende Jahr leicht. Danach erwartet der Konzern bei den Clouderlösen jetzt ein währungsbereinigtes Plus von 16 bis 19 Prozent. Zuletzt standen 15 bis 18 Prozent Anstieg im Plan. Das bereinigte operative Ergebnis soll nun währungsbereinigt maximal um 2 Prozent sinken statt um 4 Prozent. Nach wie vor hält SAP im besseren Fall zu konstanten Wechselkursen einen Wert wie im Vorjahr für möglich.

SAP erlebt „Rekordnachfrage“

„Wir erleben eine Rekordnachfrage nach unseren Anwendungen und unserer Plattform“, sagte Klein laut Mitteilung. „Das hat zu einer deutlichen Beschleunigung unseres Cloudwachstums geführt.“ Das Cloudgeschäft wachse immer schneller und habe zu dem angehobenen Ausblick für das Gesamtjahr geführt, sagte Finanzchef Luka Mucic. (dpa/ph)

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