Sartorius setzt auf neue Produkte

Göttingen. Der Göttinger Wägetechnikhersteller und Laborausrüster Sartorius ist dabei seine traditionsreiche Wägetechniksparte neu auszurichten.

Das kündigte der Vorstandschef des Konzerns, Joachim Kreuzburg, in einem Interview an. Vor allem für die Lebensmittel- und die Pharmaindustrie soll es neue Anwendungen geben. Eine neue Technik ist etwa die ständige Feuchtemessung in der Lebensmittelproduktion. Feuchtigkeit spielt in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln eine große Rolle - Röstkaffee zum Beispiel darf fünf Prozent Wasser enthalten. Auch Messungen des Fett-, Protein- oder Zuckergehalts sind für die Hersteller wichtig. Auch in der Biotechnologie sind neue Produkte geplant.

Das vergangne Jahr schloss der Konzern wegen hoher Aufwendungen für die Wägetechnik-Sparte zwar unterm Strich mit Verlust abgeschlossen, ist für das laufende Jahr aber optimistisch. Kreuzburg rechnet für 2010 mit einem leichten Personalaufbau sowie einem Umsatzwachstum von etwas über fünf Prozent im Konzern.Sartrorius , beschäftigt weltweit 4323 Menschen. 2009 war der Konzernumsatz von 611,6 Mio. auf 602,1 Mio. Euro gesunken. Umsatz- und Gewinntreiber war die Biotechnologie. Unterm Strich blieb dem Konzern nach Anteilen Dritter ein Verlust von 7,3 Mio. Euro nach einem Gewinn von 12,4 Mio. Euro 2008. Rechnet man Sonderbelastungen heraus, erwirtschaftete der Konzern jedoch einen Nettogewinn von 20,8 Mio. Euro. Den Aktionären soll eine Dividende auf der Vorjahreshöhe von 40 Cent je Stamm- und 42 Cent je Vorzugsaktie vorgeschlagen werden. (wll)

Das ganze Interview lesen Sie morgen im Wirtschaftsteil der HNA.

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