Biotechnologie erweist sich als krisenresistent

Sartorius steigert das Ergebnis

göttingen. Der Göttinger Sartorius-Konzern ist deutlich besser durch das Krisenjahr 2009 gekommen als erwartet und rechnet für 2010 mit einem Umsatzwachstum oberhalb der Fünf--Prozent-Marke sowie eine um bis zu zwei Prozentpunkte bessere Marge beim Ebita (operatives Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen). Das teilte der weltweit tätige Produzent von Biotechnologie und Mechatronik am Mittwoch mit.

Nach vorläufigen Zahlen ging der Konzernumsatz 2009 zwar um knapp 1,6 Prozent auf 602,1 Millionen Euro zurück. Das Ebita stieg aber infolge der hohe Profitabilität der Biotechnologie-Sparte um 7,2 Prozent auf 60,9 Mio. Euro und damit auf eine Marge von 10,1 (Vorjahr: 9,3) Prozent. Wegen hoher Aufwendung für die Restrukturierung der Mechatronik-Sparte fiel aber unterm Strich ein Minus von 7,3 Mio. nach einem Plus von 12,4 Mio. Euro im Vorjahr an.

Mechatronik leidet

Die beiden Sparten entwickelten sich recht unterschiedlich. Während die Biotechnologie den Umsatz um 9,4 Prozent auf 400,4 Mio. und das Ebita sogar um 51,5 Prozent auf 60,2 Mio. Euro steigern konnte, ließ die konjunkturanfällige Mechatronik kräftig Federn. Der Umsatz sank um 17,9 Prozent auf 245,6 Mio., das Ebita sogar um 96 Prozent auf nur noch 700 000 (Vorjahr: 17,1 Mio.) Euro.

Sartorius beschäftigt weltweit 4350 Mitarbeiter, davon 1670 in Göttingen. (jop)

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