Schaeffler setzt sich mit IG Metall an einen Tisch

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Maria-Elisabeth Schaeffler auf dem Weg zu einer Unternehmens-Konferenz. Jetzt gab es bei dem Autozulieferer erstmals eine gemeinsame Ausschusssitzung mit der IG Metall.

Herzogenaurach - Der Autozulieferer Schaeffler hat sich auf dem Weg zur Mitbestimmung einen Schritt weiter bewegt. Mit neuen Strukturen will das Unternehmen attraktiver werden für potentielle Investoren.

Erstmals habe der gemeinsame Ausschuss der Gesellschafter und der IG Metall getagt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mit. Themen seien das operative Geschäft und die Strategie in den Wachstumsmärkten gewesen. Einzelheiten wurden nicht bekanntgegeben.

Die nach der Conti-Übernahme hoch verschuldete Schaeffler-Gruppe hatte sich vor einem Jahr mit der IG Metall auf ein Mitbestimmungsmodell geeinigt. Betriebsräte und Gewerkschaften trugen daraufhin ein 250-Millionen-Euro-Sparprogramm mit.

Der Ausschuss besteht aus je sechs Vertretern von Unternehmen und Gewerkschaft und soll viermal im Jahr tagen. Er hat aber keine Entscheidungsbefugnis, sondern dient lediglich dem Austausch von Informationen.

Das Unternehmen will kapitalmarktfähige Strukturen aufbauen und sich stärker für Investoren öffnen. Dann soll es auch einen mitbestimmten Aufsichtsrat geben. Als Zwischenschritt wurden kürzlich große Teile der deutschen Aktivitäten in der neuen Firma Schaeffler Technologies gebündelt.

dpa

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