Schminken, pflegen, beraten

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Rock’n Roll in den 60ern: Der Lidstrich ist typisch für das Make-up dieser Zeit. Bei der Vorbereitung auf einen entsprechenden Wettbewerb unterstützt Constanze Schulz (von links) die angehenden Kosmetikerinnen Simge Karakoc und Aileen Werner.

So alt wie die Menschheit ist vor allem bei Frauen der Wunsch, ihr Äußeres vorteilhaft zu präsentieren. Die Büste der Nofretete ziert ein Lidstrich, in Darstellungen des Rokoko dürfen weiß gepuderte Gesichter und Schönheitspflästerchen nicht fehlen.

Wer eine Ausbildung zur staatlich geprüften Kosmetikerin macht, lernt nicht nur Schminken. „Die Schülerinnen erwerben Kenntnisse in der Behandlung unterschiedlicher Hauttypen, der Hand- und Fußpflege sowie Körpermassagen“, sagt Elke Bitter, Leiterin der Hippokratesschule Kassel. Mit der einjährigen Ausbildung werden vor allem Berufseinsteiger angesprochen.

Der Beruf bietet vielseitige Arbeitsmöglichkeiten. Die Schwerpunkte sind in einer Parfümerie, im Wellnessbereich eines Hotels oder auf einem Kreuzfahrtschiff entsprechend unterschiedlich.

Die Ausbildung zur Fachkosmetikerin ist die ideale Vorbereitung auf die Selbständigkeit. Sie vermittelt Expertenwissen als Kosmetikerin, Visagistin und zur Ayurveda-Massagetherapie. „Ein modernes Kosmetikstudio muss seinen Kundinnen eine Rundumbetreuung bieten“, sagt Constanze Schulz. Die Visagistin und Kosmetikerin ist Dozentin an der Hippokratesschule.

In beiden Ausbildungsgängen wird großer Wert auf Kundenorientierung gelegt. Die Schülerinnen können am Ende der Ausbildung ein Make-up zu jedem Typ und Anlass passend auflegen. Bei bundesweiten Kosmetikwettbewerben gehörten sie bereits mehrmals zu den Besten. (Von Ilona Polk)

Unterricht und Fortbildung.pdf

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