Schuldenkrise in Europa belastet japanische Börse

Tokio - Die Japaner fürchten, dass die Schuldenkrise in Griechenland auf andere europäische Länder übergreift. Die Angst um den Zustand des Euro hinterlässt Spuren auf  ihrem eigenen Aktienmarkt.

Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag nach drei Feiertagen deutliche Einbußen verzeichnet. Händler nannten als Gründe die Sorgen über die Schuldenkrise in Europa sowie die rasante Festigung des Yen vor allem zum Euro.

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte einen Verlust von 361,71 Punkten oder 3,27 Prozent und ging bei 10 695,69 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste Topix gab um 30,32 Punkte oder 3,07 Prozent auf 956,72 Zähler nach. Der Dollar notierte zum Yen am Nachmittag leichter bei 93,84-87 Yen nach 94,16-19 Yen am späten Freitag.

Der Euro notierte zum Yen deutlich schwächer mit 120,42-45 Yen nach 125,17-20 Yen am Freitagabend. Zum Dollar lag er bei 1,2831-34 Dollar nach 1,3293-96 Dollar am späten Freitag. Japans Aktien- und Devisenmärkte waren von Montag bis Mittwoch wegen nationaler Feiertage (“Goldene Woche“) geschlossen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.