Das tut weh

Der Sex-Skandal kostet Oxfam Großbritannien Millionen 

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Der ehemalige Oxfam-Chef Mark Goldring. 

Der Skandal um sexuelles Fehlverhalten geht nicht spurlos an Oxfam Großbritannien vorbei - vor allem finanziell. 

London - Die Hilfsorganisation Oxfam Großbritannien bekommt den Skandal um sexuelles Fehlverhalten von Mitarbeitern auch finanziell zu spüren: Wegen des "empörenden Verhaltens einiger früherer Mitarbeiter in Haiti" habe die Organisation "jetzt weniger Geld, um Bedürftige mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen", hieß es am Samstag in einer Erklärung. Oxfam Großbritannien müsse 16 Millionen Pfund (umgerechnet 18 Millionen Euro) einsparen.

Arbeitsplätze werden gestrichen

In der Zentrale müssten Stellen gekürzt werden, "damit wir den Großteil unserer Arbeit vor Ort fortsetzen können", teilte der britische Zweig der weltweit agierenden Organisation weiter mit.

Im Februar war bekannt geworfen, dass sich Oxfam-Mitarbeiter Sexorgien mit Prostituierten in Haiti und dem Tschad geliefert hatten. Im Südsudan soll es zudem Fälle von Vergewaltigungen und versuchten Vergewaltigungen gegeben haben. Daraufhin hatten zahlreiche Spender ihre Zahlungen an die Hilfsorganisation eingestellt.

Im vergangenen Monat hatte der britische Oxfam-Chef Mark Goldring als Konsequenz aus dem Skandal seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Oxfam-Vizechefin Penny Lawrence war bereits nach Bekanntwerden des Skandals zurückgetreten. Die Hilfsorganisation stellte mittlerweile einen Aktionsplan vor, um sexuelle Belästigung und Missbrauch zu bekämpfen.

AFP

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