Siemens: Aufklärung der Korruptionsaffäre abgeschlossen

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„Alles aufgeklärt, was aufzuklären war“: Siemens-Vorstandsmitglied Peter Solmssen.

Berlin - Siemens-Vorstandsmitglied Peter Solmssen hält die Aufklärung der Korruptionsaffäre im Unternehmen laut Tagesspiegel für abgeschlossen.

“Wir sind ziemlich sicher, dass wir alles aufgeklärt haben, was aufzuklären war“, sagte Solmssen der Zeitung zufolge. Der Konzern habe sich in den drei Jahren seit Bekanntwerden der schwarzen Kassen fundamental erneuert. “Systematisches Fehlverhalten könnten wir heute und in Zukunft ausschließen, da bin ich sehr sicher.“

Der 54-jährige Solmssen ist seit Oktober 2007 Mitglied des Vorstands vom Siemens. Er nahm damals eine Art “Anti-Korruptionsposten“ ein und leitet damit den Bereich “Corporate Legal and Compliance“.

Solmssen sagte dem Tagesspiegel laut Vorabmeldung vom Sonntag weiter: “Wir suchen den Schulterschluss mit Mitbewerbern, um in verschiedenen Märkten oder Projekten Transparenz bei Ausschreibungen und sauberes Vorgehen bei der Realisierung der Projekte zu gewährleisten.“ Dabei solle immer ein unabhängiger Monitor wie etwa Transparency International hinzugezogen werden, damit es keine kartellrechtlichen Bedenken geben könne. Als ein Beispiel nannte Solmssen laut Zeitung den Bau des Großflughafens BBI südlich von Berlin.

AP

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