"Abbauprogramm nicht vermittelbar"

Siemens-Betriebsrat kritisiert Stellenabbau

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Siemens-Betriebsratchef Lothar Adler (rechts) hat den angekündigten Stellenabbau scharf kritisiert

München - Siemens-Gesamtbetriebsratschef Lothar Adler hat den laufenden Abbau von 15 000 Stellen im Konzern kritisiert.

Die Gewerkschaften haben Siemens vorgeworfen, die Mitarbeiter völlig unnötig in Angst versetzt zu haben. Die Meldung über den Abbau von 15 000 Stellen „hat mehr Unklarheit als Klarheit geschaffen, weil der Eindruck erweckt wurde, hier handele es sich um ein neues und dramatisches Abbauprogramm. Das hat zehntausende Siemensianer verunsichert“, sagte Gesamtbetriebsratschef Lothar Adler am Montag. Das Programm läuft schon seit 2012. Ein Abbau nach der Rasenmähermethode sei verhindert worden, sagte Adler.

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PLATZ 50: Schlumberger Limited ist die weltweit größte Firma im Bereich Erdölexplorations und Ölfeldservice. © screenshot
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PLATZ 49: Novartis AG  - ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel. © dpa
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PLATZ 48: ABB - Experte in der Energie- und Automationstechnik. © dpa
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PLATZ 47: Ericcson - Mobilfunktechnologie, Internet- und Multimediakommunikation und Telekommunikation bilden das Kerngeschäft. © dpa
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PLATZ 46: Die Daimler AG © dpa
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PLATZ 45:Cisco Systems - US-amerikanisches Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche. © dpa
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PLATZ 44: Bosch - Zulieferer der Kraftfahrzeugindustrie, Hersteller von Gebrauchsgütern (Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte) und Industrie- und Gebäudetechnik (Sicherheitstechnik) sowie der Verpackungstechnik. © dpa
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PLATZ 43: BP © dpa
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PLATZ 42: DHL - Paket- und Brief-Express-Dienst. © dpa
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PLATZ 41: Philip Morris heißt mittlerweile Altria Grup. Bekannte Marken: Marlboro und L&M. © dpa
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PLATZ 40: Bayer AG - Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. © dpa
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PLATZ 39: Oracle Corporation - der weltweit drittgrößte Softwarehersteller mit Hauptsitz in Redwood Shores (Silicon Valley, Kalifornien). © dpa
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PLATZ 38: Philips Electronics - Elektronikkonzerne mit Sitz in Amsterdam (Niederlande). © dpa
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PLATZ 37: Siemens AG © dpa
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PLATZ 36: Pfizer - Pharmakonzern mit Hauptsitz in New York, stellt unter anderem Viagra her. © dpa
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PLATZ 35: Masterfoods (MARS) - US-amerikanischer Nahrungsmittelkonzern. Produkte: Mars, Milky Way, Snickers, Twix, M&M’s, Bounty, Uncle Ben’s Reis, Dolmio, Pedigree, Whiskas, Frolic, Kitekat, Sheba, Cesar, Trill, etc. © dpa
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PLATZ 34: Hewlett-Packard Company - eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen. © dpa
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PLATZ 33: Royal Dutch Shell plc (Kurz: RDS) ist das weltweit größte Energie-Unternehmen und seit Juli 2009 das nach Umsatz weltweit größte Unternehmen. © dpa
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PLATZ 32: Kraft Foods - ein internationaler Lebensmittelkonzern. © dpa
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PLATZ 31: Exxon Mobil Corporation - ein amerikanischer Mineralölkonzern. © dpa
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PLATZ 30: Intel Corporation (Integrated electronics) - ein US-amerikanischer Halbleiterhersteller mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. © dpa
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PLATZ 29: Nokia - Telekommunikationskonzern mit Hauptsitz im finnischen Espoo, der vor allem als Mobiltelefon-Hersteller bekannt ist. © dpa
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PLATZ 28: UBS AG - Schweizer Grossbank mit Hauptsitzen in Zürich und Basel. © dpa
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PLATZ 27: Unilever - weltweit einer der größten Hersteller von konsumtiven Verbrauchsgütern. © dpa
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PLATZ 26: Bain & Company international operierende Unternehmensberatung („Strategieberatung“) © screenshot
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PLATZ 25: Credit Suisse (CS) – global tätiges Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Zürich. © dpa
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PLATZ 24: Nestlé S.A. - der grösste Lebensmittelkonzern der Welt. © dpa
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PLATZ 23: Accenture Ltd. - US-amerikanische Unternehmensberatung, Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister © dpa
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PLATZ 22: HSBC - Finanzdienstleister © dpa
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PLATZ 21: Citigroup Inc. - Finanzdienstleister mit Hauptsitz in New York. © dpa
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PLATZ 20: General Electric - Branchen: Flugzeugtriebwerke, Elektrik, Finanzierung, Energiewirtschaft, Wasserwirtschaft, Automatisierung © screenshot
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PLATZ 19: Deutsche Bank © dpa
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PLATZ 18: Johnson & Johnson - amerikanischer Pharmazie- und Konsumgüterhersteller, Produkte sind u.a. Penaten, bebe, Listerine, Compeed. © dpa
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PLATZ 17: IBM - US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen. © dpa
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PLATZ 16: Sony - japanischer Elektronikkonzern. © dpa
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PLATZ 15: Morgan Stanley - US-amerikanische Großbank. © dpa
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PLATZ 14: L’Oréal S.A. - französischer Konsumgüterkonzern und Kosmetikhersteller. © dpa
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PLATZ 13: Coca Cola - Getränkehersteller © dpa
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PLATZ 12: BMW - deutscher Autobauer. © dpa
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PLATZ 11: The Boston Consulting Group (BCG) - eine der weltweit führenden Unternehmensberatungen. © screenshot
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PLATZ 10: Deloitte Touche Tohmatsu - Branche: Wirtschaftsprüfung und Beratung. © screenshot
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PLATZ 9: McKinsey & Company - Unternehmens- und Strategieberatung. © dpa
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PLATZ 8: KPMG - Netzwerk internationaler Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. © dpa
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PLATZ 7: JPMorgan Chase & Co. - amerikanische Großbank © dpa
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PLATZ 6: The Procter & Gamble Company - amerikanischer Konsumgüter-Konzern. Marken: Wella, Gilette, Rei, Tempo, Ariel, Always, Dash, Lenor, u.v.m. © screenshot
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PLATZ 4: Goldman Sachs - Finanzdienstleister für Großunternehmen (Vor der Wirtschaftskrise auch als Investmentbank tätig). © dpa
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PLATZ 2: PricewaterhouseCoopers AG - Wirtschaftsprüfung und Beratung © screenshot
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PLATZ 1: Google - Softwarefirma und Suchmaschinen-Gigant. © dpa

In Deutschland sind 5000 Arbeitsplätze von dem Sparprogramm betroffen. Bereits die Hälfte dieser Stellen ist im soeben abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/2013 fast geräuschlos schon gestrichen worden - mit Zustimmung der Arbeitnehmervertreter. Für die andere Hälfte der Stellen seien die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern vor Ort in vollem Gang, teilweise kurz vor dem Abschluss, erklärte ein Konzernsprecher in München. Betriebsbedingte Kündigungen hat Siemens nach einer Vereinbarung mit IG Metall und Betriebsrat ausgeschlossen, die Arbeitsplätze werden mit Hilfe von Altersteilzeit, Abfindungen und Versetzungen eingespart.

Der geschäftsführende IG-Metall-Vorstand Jürgen Kerner sagte: „IG Metall und Betriebsrat erwarten von Siemens ein Bekenntnis zum bisherigen Vorgehen. Das heißt, dass die Information von Mitarbeitern und Betriebsräten an erster Stelle steht, die Verhandlungen vor Ort entsprechend geführt werden.“ An vielen Standorten hätten die Arbeitnehmervertreter einen reinen Stellenabbau verhindern können. Der Konzern stelle sich in einigen Bereichen neu auf, habe aber zunächst eine Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern.

Wer ist im DAX?

Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Der Deutsche Aktienindex, der DAX, zeigt die Entwicklung der 30 größten beziehungsweise umsatzstärksten deutschen Unternehmen.   © dpa
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Der DAX wird seit 2006 jede Sekunde aktualisiert. Zuvor war er im 15-Sekunden-Takt neu berechnet worden. © dpa
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Jedes Jahr im September gibt es einen ordentlichen Anpassungstermin für die im DAX geführten Unternehmen. Unter dem Jahr finden nur eine Anpassung statt, wenn ein Unternehmen aus den Kriterien herausfällt. © dpa
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Adidas ist nach Nike der größte Sportartikel-Hersteller weltweit. Das Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach besitzt die Marken Adidas, Reebok und TaylorMade. Gründer Adi Dassler sprach angeblich jahrelang kein einziges Wort mit seinem Bruder und Erzrivalen Rudi Dassler, dem Gründer von Puma. © dpa
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Die Allianz SE hat ihren Sitz in München. Sie ist der weltgrößte Versicherungskonzern, setzt man Umsatz und Marktkapitalisierung als Basis an. © dpa
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Die BASF SE hieß früher Badische Anilin & Soda-Fabrik. SE steht für Societas Europaea. Das ist der Name einer Rechtsform von Aktiengesellschaften in der EU. Das Unternehmen BASF ist der weltgrößte Chemiekonzern. Der Firmensitz ist in Ludwigshafen. © dpa
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Die Bayer AG ist vor allem für die Herstellung von Arzneimitteln bekannt. Das Ursprungsunternehmen wurde bereits 1863 gegründet. Seit 1897 vertreibt Bayer das Medikament Aspirin. Die Bayer AG ist eine Holding-Gesellschaft, die aus 350 Gesellschaften besteht und 100 000 Mitarbeiter hat. © dpa
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Die Nivea-Creme ist bereits seit 1911 auf dem Markt. Das Unternehmen Beiersdorf, dass sie bis heute herstellt wurde 1882 von dem Hamburger Apotheker Paul Carl Beiersdorf gegründet. Heute ist das Unternehmen weltweit aktiv und produziert verschiedenste Kosmetikartikel und Konsumgüter. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
BMW, die Bayerischen Motorenwerke, sind heute für hochwertige Autos und Motorräder bekannt. 1913 produzierte das Münchner Unternehmen noch Flugzeugmotoren. Das Unternehmen hat weltweit knapp 100 000 Mitarbeiter. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Commerzbank AG ist das zweitgrößte Kreditinstitut Deutschlands. Sie betreut etwa 15 Millionen Kunden auf der ganzen Welt. Bei der Weltwirtschaftskrise 1931 war die Commerzbank bereits so wichtig, dass die Reichsregierung ein Bankenrettungspaket inklusive einer Zwangsfusion für das Institut auflegte. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Daimler AG existiert erst seit 2007. Die Unternehmsgeschichte des Mercedes-Herstellers reicht allerdings bis ins Jahr 1883 zurück. Damals gründete der Ingenieur Carl Benz „Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik in Mannheim", die bald darauf der erste Automobilhersteller Deutschlands wurde. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Bank ist das größte Kreditinstitut Deutschlands, sowohl nach der Bilanzsumme, als auch nach der Zahl der Mitarbeiter. Ihre Geschichte beginnt 1870, als der Kaufmann Adelbert Delbrück den Bankier Ludwig Bamberger von seiner Idee überzeugte, sich vom englischen Bankgeschäft unabhängig zu machen. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Deutsche Börse ist mit ihren eigenen Aktien im DAX gelistet. Ihr Unternehmenssitz ist passender Weise in der Finanzmetropole Frankfurt/Main. © dpa
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Die Deutsche Lufthansa ist eines der größten Unternehmen in der zivilen Luftfahrtbranche. Nach dem Zweiten Weltkrieg kaufte das neuentstandene Unternehmen die Rechte an dem Namen der aufgelösten Vorgänger-Gesellschaft. © dpa
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Die Deutsche Post AG existiert in ihrer heutigen Form seit 1995. Die gelbe Farbe führte die Post aber schon zu Reichspostzeiten. Nach der Gründung der Bundespost waren Fahrzeuge und Briefkästen einheitlich honiggelb. In den 1970ern wurde auf das kräftigere aber schwermetallhaltige Kadmiumgelb gewechselt. Heute ist ginstergelb Pflicht. © dpa
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Die Deutsche Telekom AG ist nach der zweiten Postreform 1995 entstanden, als der Fernmeldedienst aus der Deutschen Bundespost herausgelöst wurde. Früher war die Farbe der Fernmeldedienst-Fahrzeuge zeltgrau. Im Zuge der Entwicklung des Corporate Designs der Telekom löste magenta gelb und grau ab. © dpa
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Die Eon AG hat ihren Sitz in Düsseldorf und versorgt große Teile Deutschlands mit Gas und Strom. Ihre Tochtergesellschaften betreiben unter anderem 13 Kernkraftwerke, elf Kohlekraftwerke, einen Offshore-Windpark und zwei Biomassekraftwerke. © dpa
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Fresenius hat sich auf Medizintechnik spezialisiert. Das Unternehmen ist einer der größten privaten Betreiber von Krankenhäusern in Deutschland. © dpa
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Fresenius Medical Care ist eigenständig an der Börse gelistet. Das Unternehmen ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Dialysepatienten. © dpa
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Die Heidelberg Cement AG ist der viertgrößte Zementhersteller weltweit. Die Unternehmensgeschichte beginnt mit dem Bierbrauer Johann Philipp Schifferdecker, der 1873 die in Konkurs gegangene Bergheimer Mühle kaufte. © dpa
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Henkel stellt nicht nur Waschmittel sindern auch Kosmetik und Klebstoffe her. Seine Ursprünge hat das Unternehmen 1876 in Aachen. Bereits 1886 eröffnete Gründer Fritz Henkel die erste Auslandsfiliale in Wien. © dpa
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Die Infineon Technologies AG entstand 1999, als Siemens sein Halbleitergeschäft ausgliederte. Das Unternehmen produziert Chipkarten und weitere elektronische Bauteile. Der Firmenname ist ein Kunstwort aus dem englischen infinity (=Grenzenlosigkeit) und dem griechischen aeon (=Unendlichkeit). © dpa
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Die K+S AG hieß früher Kali und Salz AG. Das Bergbauunternehmen bietet Düngemittel an und ist damit einer der Größten in Europa. Von 1971 bis 1993 war das Unternehmen Teil des BASF-Konzerns. © dpa
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Die Linde AG hat ihren Sitz in München. Ihr Ursprung liegt in der Gesellschaft für Lindes Eismaschinen, die bereits 1871 die Spaten-Brauerei in München mit einer Kältemaschine ausstattete. Erfinder Carl von Linde lehrte später an der Technischen Universität München. © dpa
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MAN produziert Nutzfahrzeuge und Maschinen. Früher war das Unternehmen auch im Bergbau aktiv. Der Erzabbau und die Eisenproduktion wurden aber genauso aufgegeben wie Schienen- und Heiztechnik. © dpa
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Die Merck KGaA ist ein Chemie- und Pharma-Unternehmen. Die Historie reicht zurück in die Zeit des Dreißgjährigen Krieges, als Friedrich Jacob Merck in Damstadt eine Apotheke eröffnete. © dpa
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Die Metro AG  ist eine Holding-Geslesschaft aus mehreren Groß- und Eizelhandelsunternehmen. In jüngster Zeit kaufte die Gruppe die Wal-Mart-Märkte in Deutschland und trennte sich von Adler. © dpa
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Die Munich Re (früher Münchener Rück) heißt eigentlich Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Das Unternehmen versichert Versicherer. Als der Rückversicherer vor Jahren gestiegene Schadenssummen durch den Klimawandel begründete, bekam das Thema endgültig wirtschaftliche Brisanz. © dpa
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Die RWE AG hieß bis 1990 Rheinisch-Westphälisches Elektrizitätswerk. Der Energieversorger ist der zweitgrößte Deutschlands, wenn man den Umsatz als Bemessungsgrundlage heranzieht. © dpa
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SAP stellt Software her. Computerprogramme  für Geschäftsprozesse wie Buchführung, Vertrieb oder Lagerhaltung machen den Schwerpunkt der Produktion aus. SAP ist der viertgrößte Softwareproduzent der Welt und der größte in Europa. © dpa
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Siemens wurde 1847 als Baufirma für Telegraphen gegründet. Nach der Pleite der Tochter Siemens mobile ist das Unternehmen nicht mehr in der Kommunikationsbranche aktiv. Geschäftsbereiche sind unter anderem Medizintechnik, Turbinen und Schienenfahrzeuge. © dpa
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Die TyssenKrupp AG ist das größte Rüstungsunternehmen in Deutschland. In der Geschichte der Industrialisierung Deutschlands spielten der Konzern und seine Vorgängerunternehmen eine bedeutende Rolle. Sie hatten nicht nur auf die Industriepolitik sondern auch auf Innen- und Außenpolitik maßgeblichen Einfluss. © dpa
Welche Unternehmen sind im DAX gelistet?
Die Volkswagen AG ist der größte Auto-Hersteller Europas. Zum Konzern gehören die Marken Audi, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Seat, Skoda, VW, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Scania. Auch an der Porsche AG ist Volkswagen beteiligt. © dpa

Zugleich warnten die Arbeitnehmervertreter Siemens vor einem härteren Kurs. „Wir lehnen nach wie vor ein rein margengetriebenes Personalabbauprogramm ab“, sagte Adler. „Angesichts des zweitbesten Ergebnisses in der Unternehmensgeschichte ist das Abbauprogramm ohnehin nicht vermittelbar.“ Der Betriebsrat wolle ein Zukunftsprogramm, bei dem der Mensch und nicht nur die Marge im Mittelpunkt stehe: „Die Auseinandersetzungen zu diesem Thema sind noch nicht beendet.“ Siemens fuhr zuletzt 4,6 Milliarden Euro Gewinn im Gesamtjahr ein, deutlich weniger als im Vorjahr.

Ein Siemens-Sprecher betonte, jeder Standort sei über den Stellenabbau vor Ort informiert: „Das ist kein neues Programm“. Außerdem werde die Zahl der Siemens-Beschäftigten in Deutschland unverändert bei etwa 119 000 bleiben, weil andererseits neue Stellen aufgebaut würden. Auch weltweit bleibe es bei etwa 368 000 Arbeitsplätzen.

Auch die Börse hakte den Stellenabbau als weitgehend bekannt ab. Die Aktie des größten europäischen Elektrokonzerns verlor im Tagesverlauf ähnlich wie der DAX knapp ein Prozent und blieb auch im europaweiten Kursvergleich der Industriekonzerne im Mittelfeld.

Das Sparprogramm hatte der Konzern Mitte 2012 gestartet, um die Rendite wieder auf das Niveau der Konkurrenten zu heben, und dabei auch Stellenstreichungen angekündigt. Eine konkrete Zahl ließ der neue Konzernchef Joe Kaeser allerdings zum ersten Mal überraschend am Sonntag mitteilen. Mit dem Umbau will Siemens die Kosten um jährlich 6,3 Milliarden Euro drücken. Kaesers Vorgänger Peter Löscher hatte im Juli gehen müssen, weil er die angestrebten Gewinn- und Margenziele verfehlte.

dpa

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